
Weil mit Energie Cottbus (2:2 gegen Jahn Regensburg), dem MSV Duisburg (0:0 bei Viktoria Köln) und Hansa Rostock (1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken) drei Konkurrenten im Aufstiegsrennen nicht über Unentschieden hinaus gekommen sind, zudem der VfL Osnabrück (1:2 gegen den VfB Stuttgart II) und der TSV 1860 München (0:2 gegen den SC Verl) sogar verloren haben, avancierte Rot-Weiss Essen gemeinsam mit Verl zum Gewinner des 19. Spieltages der 3. Liga.
RWE gewann ein lange offenes Spiel gegen den SSV Ulm letztlich mit 3:2 und steht nach 19 Runden bei 34 Punkten. Diese Ausbeute reicht zwar nur zum vierten Platz, doch beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter und Herbstmeister Cottbus lediglich zwei Zähler. Damit besitzt die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat für das neue Jahr eine sehr gute Ausgangsposition und alle Chancen, die ersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga zu schaffen.
Dass die Essener Verantwortlichen dazu bereit sein, für den großen Wurf auch noch einmal zu investieren, hat Vorstandschef Marc-Nicolai Pfeifer bereits vor einigen Wochen erklärt und verraten, dass die Mittel vorhanden sind, im Winter auf zwei bis drei Positionen nachzulegen.
An der Hafenstraße denkt man dabei alles andere als klein, wie die bekannt gewordenen Anfragen für Tolcay Cigerci (Energie Cottbus) und Berkan Taz (SC Verl) sowie das Interesse an einer Leihe von Marco Wörner und Lucas Copado (beide SC Paderborn) zeigen. Spieler dieser Kategorie zu verpflichten, wird allerdings nicht einfach. So haben sowohl Cottbus als auch Cigerci selbst einen Wechsel im Winter ausgeschlossen, während Taz die Saison in Verl beenden will, um dann künftig höherklassig zu spielen. Und in den Fällen Wörner und Copado hat der SC Paderborn wissen lassen, dass eine Ausleihe der erst im Sommer nach Ostwestfalen gekommenen Offensivkräfte nicht angedacht ist.
Wie die Essener Chancen bei Emilio Kehrer von Willem II Tilburg stehen, ist offen. Kontakt zum 23 Jahre alten Flügelspieler soll laut „Reviersport“ seitens Kaderplaner Marcus Steegmann Kontakt aufgenommen worden sein. Der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler besitzt beim niederländischen Zweitligisten allerdings noch einen Vertrag bis 2027.
Trainer Koschinat würde sich unterdessen nicht gegen Neuzugänge wehren, macht nach dem Spiel gegen Ulm aber auch deutlich, dass die Ansprüche hoch sind: “ „Jeder, der den Drang und die Lust hat, in diese Mannschaft kommen zu wollen, braucht eine unheimlich hohe Team-Affinität und herausragende Arbeitshaltung, sonst hat er hier keine Chance.“
Wohl auch keine Chance mehr bei RWE hat Luca Bazzoli, der im Sommer eigentlich als potentieller Leistungsträger von Preußen Münster gekommen ist, nach anfänglich sieben Einsätzen aber seit Anfang Oktober nicht mehr auf dem Feld stand. Beim 25 Jahre alten Deutsch-Italiener steht ein schneller Abschied im Raum. Mit dem SSV Ulm soll es aus der 3. Liga bereits einen konkreten Interessenten geben, der sich für den Abstiegskampf in der Rückrunde gerne verstärken würde. RWE würde Bazzoli trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages wohl keine größeren Steine in den Weg legen und erhielte bei einem Abgang zusätzlichen Spielraum für Verstärkungen.







Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen. 18+ | Erlaubt (Whitelist) | Suchtrisiken | Hilfe unter www.buwei.de | AGB gelten