
Am zwölften Spieltag hat es als letzten Drittligisten dann auch den MSV Duisburg erwischt. Beim TSV 1860 München verloren die Zebras am Sonntag mit 1:3, stehen aber trotz der ersten Niederlage nach dem direkten Wiederaufstieg weiterhin an der Tabellenspitze.
„Wir machen einfach so weiter. Niederlagen gehören dazu. Der Gegner hat uns nicht rundgespielt, aber wir haben die Tore durch individuelle Fehler selbst geschossen. Das werden wir aufarbeiten“, kündigte Trainer Dietmar Hirsch laut der „Reviersport“ direkt nach der Begegnung eine Analyse und eine darauf bezogene Trainingswoche an, die sicherlich auch unter besonderen Vorzeichen steht. Denn am nächsten Sonntag erwartet der MSV um 19.30 Uhr und damit in einer heißen Flutlicht-Atmosphäre sowie vor vollem Haus Rot-Weiss Essen zum Derby.
Weil durch die Niederlage in München Energie Cottbus bis auf einen Punkt herangerückt ist, geht es gegen Essen zum einen um die Tabellenführung. Zum anderen aber auch darum, nach insgesamt drei sieglosen Spielen wieder zu gewinnen und den vom Saisonstart weg aufgenommenen Flow nicht zu verlieren.
Zum Erfolg gegen RWE beitragen will natürlich auch Maximilian Braune, der in der zurückliegenden Regionalliga-Saison zur Nummer eins avanciert ist und bislang auch eine Klasse höher ein verlässlicher Rückhalt war. Der mit 22 Jahren noch junge sehr junge Torhüter ließ an den ersten elf Spieltagen nur zwölf Gegentore zu und war mehrfach ein Garant für die guten Ergebnisse seines Teams.
Unbeobachtet geblieben sind die Leistungen Braunes dabei offenbar nicht. Denn nach Informationen von „Sky“ sollen bereits mehrere Vereine aus dem Ausland Interesse signalisiert haben. Dem Pay-TV-Sender zufolge beschäftigen sich sowohl Klubs aus der zweiten Liga Englands als auch aus der Eredivisie mit dem Duisburger Schlussmann. Der niederländische Erstligist PEC Zwolle soll sogar schon ein konkretes Angebot abgegeben haben.
Dass andere Vereine auf Braune aufmerksam geworden sind, ist kein Zufall. Zum einen natürlich wegen der guten Leistungen des Torhüters, der 2020 vom FC Schalke 04 in die U19 des MSV gewechselt ist und seitdem eine gute Entwicklung vollzogen hat. Zum anderen auch, weil Braunes Vertrag in Duisburg am Ende der Saison ausläuft und somit nach aktuellem Stand im nächsten Sommer ein ablösefreier Wechsel möglich wäre.
Dazu aber wird es aller Voraussicht nach nicht kommen. Denn Braunes Arbeitspapier enthält auch eine Klausel, mit der sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, sofern eine bestimmte Anzahl an Einsätzen erreicht wird. Die genaue Anzahl ist zwar nicht bekannt, doch davon ausgehend, dass Braune im MSV-Tor gesetzt und verletzungsfrei bleibt, wird die nötige Marke früher oder später erreicht.
Ausgeschlossen freilich ist ein Abgang in einer der nächsten Transferperioden auch nicht. Gerade dann, wenn ein lukratives Angebot aus der Championship ins Haus flattern sollte, wäre wohl nicht nur bei Braune, sondern auch bei den Duisburger Verantwortlichen Gesprächsbereitschaft vorhanden.







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