
Mit dem 3:1-Sieg gegen Alemannia Aachen hat der MSV Duisburg am vergangenen Wochenende eine starke Antwort auf die zuvor erlittene 1:4-Niederlage bei der TSG Hoffenheim II gegeben und zugleich die Tabellenspitze der 3. Liga zurückerobert. Weil Energie Cottbus gegen Viktoria Köln „nur“ mit 3:2 gewann, weisen die Zebras nun wieder die um einen Treffer bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Lausitzern auf und reisen als Spitzenreiter am kommenden Spieltag just nach Cottbus.
Dank der gegen Aachen vor allem im ersten Durchgang sehr überzeugenden Vorstellung kann der MSV mit breiter Brust zum Spitzenspiel antreten, verbunden mit der Chance, einen Konkurrenten ein wenig abzuhängen und Platz eins zu festigen. Offiziell ist in Duisburg zwar weiterhin keine Korrektur des Saisonziels erfolgt, doch weil schon nach 16 Spieltagen nur noch 13 Zähler zu den gemeinhin mit dem Klassenerhalt gleichgesetzten 45 Punkten fehlen, dürfte zumindest hinter vorgehaltener Hand schon diskutiert werden.
Legt der MSV bis Weihnachten einen erfolgreichen Jahresendspurt hin, scheint durchaus möglich, dass sich die Zebras in der Winterpause neu positionieren und offen den Durchmarsch in die 2. Bundesliga ins Visier nehmen, der schon alleine aus finanziellen Gründen wegen der weitaus höheren Fernsehgelder ein Segen wäre.
Dass der MSV trotz des zwischenzeitlichen Absturzes in die Regionalliga in finanzieller Hinsicht wieder auf einem guten Weg ist, wurde dem Verein indes seitens des DFB bereits bestätigt. „Die im Rahmen der Nachlizenzierung eingereichten Unterlagen und Angaben wurden ohne Auflagen und Bedingungen vollumfänglich anerkannt“, konnten die Zebras auf ihrer Webseite mitteilen, sehr zur Freude von Geschäftsführer Michael Preetz: „Wir freuen uns über die positive Rückmeldung des DFB. Nach unserer Rückkehr in die 3. Liga ist dies ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Stabilisierung.“
Die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung im Einklang zu halten, wird für die nähere Zukunft sicherlich eine der größten Herausforderungen für die Duisburger Verantwortlichen, die in personeller Hinsicht aber schon einmal einen weiteren Erfolg verkünden konnten.
Denn Can Coskun, der im Sommer 2024 vom Greifswalder FC gekommen ist und längst nicht mehr aus der Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch wegzudenken ist, hat seinen Vertrag beim MSV vorzeitig verlängert. Die neue Vertragslaufzeit wurde zwar nicht bekannt gegeben, doch die Aussagen des 27-Jährigen im Zuge seiner Unterschrift lassen auf eine längerfristige Bindung schließen: „Ich bin seit dem ersten Tag sehr gut in Duisburg angekommen und möchte mit dem Spielverein gemeinsam weiter wachsen und mich entwickeln. Ich hab‘ richtig Bock auf die Saison und die nächste Zeit mit Euch und möchte für die Unterstützung von den Rängen bedanken.“
„Can ist ein Spieler, der in jedem Training vorangeht und in entscheidenden Momenten liefert. Er identifiziert sich zu 100 Prozent mit dem MSV und übernimmt Verantwortung. Mit seiner Qualität, aber auch Identifikation ist er ein wichtiger Baustein für unsere Kaderzusammenstellung“, kommentierte der Sportliche Leiter Chris Schmoldt die Einigung mit Coskun, der in der laufenden Saison immer in der Startelf stand und auf für einen Linksverteidiger beachtliche drei Tore und zwei Vorlagen kommt.







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