
In dreieinhalb Wochen startet der SV Waldhof Mannheim mit einem Heimspiel gegen den SC Verl in die neue Saison, die im Vergleich zum vergangenen Spieljahr nicht wieder ein langes Zittern mit sich bringen soll. Vielmehr wollen die Kurpfälzer sich nicht nur vom Tabellenkeller fernhalten, sondern eine bedeutend bessere Rolle spielen, wobei anders als in den vergangenen Jahren realistischerweise eher nicht vom Aufstieg in die 2. Bundesliga geträumt werden sollte.
Das Zeug dazu, eine stabile Saison hinzulegen, haben die Buwe indes sehr wohl. Mit dem im Endspurt der vergangenen Spielzeit zum Retter avancierten Trainer Dominik Glawogger sowie Geschäftsführer Sport Gerhard Zuber und Sportdirektor Mathias Schober ist die sportliche Leitung in Gänze noch nicht lange im Amt, steht deshalb während der gerade laufenden Transferperiode unter genauer Beobachtung.

👍 Der SV Waldhof Mannheim hat gute Chancen die erfolgreich zu starten/ Shutterstock/ Anton Vierietin
Bislang hat der SV Waldhof mit Kushtrim Asallari (Borussia Mönchengladbach II), Jascha Brandt (SC Paderborn II), Emmanuel Iwe (SV Sandhausen), Jan Niemann (Teutonia 05 Ottensen) und Adama Diakhaby (ACSM Politehnica Iasi) fünf Neuzugänge präsentiert, die Potential mitbringen, sich aber auch erst in der 3. Liga beweisen müssen. Lediglich Iwe kennt die Spielklasse bereits, konnte indes im vergangenen Spieljahr nicht durchweg überzeugen und benötigt mehr Konstanz, um in Mannheim zur festen Größe zu werden.
Weitere Verstärkungen werden in den nächsten Wochen aller Voraussicht nach noch hinzustoßen. Eine Baustelle gibt es nach den Abgängen von Omer Hanin (Hapoel Haifa) und Malwin Zok (Ziel offen) definitiv noch auf der Torhüterposition, für die neben Neuzugang Niemann nur Lucien Hawryluk zur Verfügung steht.
Während der vergangene Woche im Training getestete Vincent Angelini (Al-Riyadh) wieder abgereist ist und nicht verpflichtet wird, dauern dem Vernehmen nach die Gespräche mit dem bisherigen Stammtorwart Jan-Christoph Bartels noch an. Der 26-Jährige, dessen Vertrag Ende Juni ausgelaufen ist, hat bislang noch bei keinem anderen Verein unterschrieben und bleibt damit ein Kandidat. Allerdings wird eine Einigung mit jedem Tag, der noch Unterschrift verstreicht, nicht wahrscheinlicher.
Die Mannheimer Verantwortlichen planen in jedem Fall mehrgleisig und nehmen deshalb bereits den nächsten Schlussmann im Training unter die Lupe. In den kommenden Tagen darf sich Moritz Schulze beweisen, der vergangene Saison drei Zweitliga-Spiele für die SpVgg Greuther Fürth absolviert hat und der nach seinem Vertragsende bei den Franken ablösefrei zu haben wäre. Der 24-Jährige, der zuletzt auch schon auf Probe bei Energie Cottbus trainierte, ist erst einmal bis zum Ende dieser Woche eingeplant.
Zu den externen Neuzugängen kommt unterdessen mit Djayson Eduardo Cardoso Mendes auch noch Zuwachs aus dem eigenen Unterbau. Der 21 Jahre alte Portugiese hat in der zurückliegenden Spielzeit mit sechs Toren in 22 Partien für die zweite Mannschaft in der Verbandsliga Eigenwerbung betrieben und sich damit für einen Profivertrag empfohlen.
Nun hat Mendes im Testspiel beim SC Käfertal (13:0) mit fünf Treffern gleich auch bei den Profis auf sich aufmerksam gemacht und gilt bereits als wertvolle Alternative. „Djayson hat ein sehr spannendes Profil. Er ist dribbelstark und verfügt über einen guten Abschluss“, traut Geschäftsführer Zuber dem am Ende der Vorsaison bereits zu zwei Kurzeinsätzen in der 3. Liga gekommenen Youngster einiges zu.







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