
In gut drei Wochen wird es für den 1. FC Saarbrücken wieder ernst. Die neue Saison beginnen die Saarländer am 2. August mit einem Auswärtsspiel just beim FC Energie Cottbus, der bis zum letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit der größte Konkurrent im Rennen um den Relegationsplatz war und letztlich im Endspurt überflügelt werden konnte.
Viel gebracht hat dem FCS der Sprung auf den dritten Platz letztlich aber nicht. Bekanntlich wurde die Relegation gegen Eintracht Braunschweig knapp verloren, sodass es nun gilt, einen neuen Anlauf in der 3. Liga zu unternehmen. Und davon, dass nichts anderes als der Aufstieg das große Ziel ist, kann man bereits inmitten der Vorbereitung ausgehen, wenngleich die Kommunikation bislang noch zurückhaltend erfolgt. Vielleicht auch deshalb, weil der Kader noch nicht komplett ist.
Die bisher feststehenden Verpflichtungen von Florian Pick (Preußen Münster), Robin Bormuth (Karlsruher SC), Niko Bretschneider (Energie Cottbus), Luca Wollschläger (Hertha BSC) und Jonas Nickisch (1. FC Köln) dienen durchaus dazu, die Ambitionen zu unterstreichen, doch ein wesentlicher Baustein einer aufstiegsreifen Mannschaft fehlt noch: ein verlässlicher Torjäger. Kai Brünker hätte ohne seine verletzungsbedingte Zwangspause vergangene Saison zwar mutmaßlich mehr als acht Treffer erzielt, doch einen Knipser mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einer zweistelligen Torquote sucht man im Aufgebot des FCS bislang vergeblich.
Dabei hat Trainer Alois Schwartz schon kurz nach dem verpassten Aufstieg kein Geheimnis daraus gemacht, sich für die neue Saison allen voran einen treffsicheren Angreifer zu wünschen. Sportdirektor Jürgen Luginger weiß um diesen Wunsch und hat seine Fühler auch in verschiedene Richtungen ausgestreckt, will aber offenkundig einen Schnellschuss vermeiden: „Das Transferfenster schließt erst Ende August. Bis dahin kann noch viel passieren. Die Spieler überlegen noch, ob sie in die 3. Liga gehen. Klar kannst du sofort einen bekommen, aber wir wollen einen, der uns auch weiterbringt. Denn aktuell sind wir da schon so aufgestellt, dass wir nicht so unter Zugzwang sind“, sieht Luginger in „Bild“ mit Blick auf die vorhandenen Alternativen Brünker, Wollschläger und Patrick Schmidt keinen kurzfristigen Handlungsdruck. Zwischen den Zeilen lässt der 57-Jährige dabei durchklingen, darauf zu hoffen, dass sich die eine oder andere noch verschlossene Tür öffnet.
Zu den Spielern, die der FCS genau im Blick hat, gehört der in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis überzeugende Florian Krüger. Aktuell trainiert der 26-Jährige beim belgischen Erstligisten Beerschot VA, hat dort aber wohl nur eine überschaubare Perspektive. Sofern sich die Möglichkeit ergibt, Krüger fest zu verpflichten, würden die Saarländer vermutlich zuschlagen. Ob die finanziellen Rahmenbedingungen passen, ist wohl die entscheidende Frage.
Bei Lex-Tyger Lobinger (Viktoria Köln) und Jannik Mause (1. FC Kaiserslautern) gibt es neben dem 1. FC Saarbrücken einige weitere Interessenten, auch aus der 2. Bundesliga, was eine Verpflichtung zumindest kurzfristig verkompliziert. Neu im Visier soll laut „Bild“ Dominic Baumann sein, der mit dem FSV Zwickau, dem Halleschen FC und dem SV Sandhausen zwar drei Mal in Folge aus der 3. Liga abgestiegen ist, aber stets seine Torjägerqualitäten bewiesen hat. Der 30-Jährige wäre als aktuell vereinsloser Akteur die kostengünstigste Lösung.







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