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Gegen Aston Villa und gegen den 1. FC Phönix Lübeck hat der FC Hansa Rostock nach jetzigem Stand noch zwei Testspiele geplant, ehe es am 3. August mit dem Ostduell bei Erzgebirge Aue erstmals wieder um Punkte geht. Dann startet die Kogge als einer der Mitfavoriten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, der in der vergangenen Saison nicht zuletzt wegen eines schwachen Saisonstarts unter dem denn schon im Herbst entlassenen Bernd Hollerbach knapp verpasst wurde.
Mit Daniel Brinkmann sitzt der aktuelle Hansa-Coach fest im Sattel und genießt nach einer guten Rückrunde hohe Wertschätzung. Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit läuft bislang ergebnistechnisch ausgesprochen positiv. Beim Rostocker FC (7:0), bei Anker Wismar (3:2), beim Greifswalder FC (3:2) und nun auch gegen die U23 des 1. FC Magdeburg (4:1) wurden die ersten vier Testspiele allesamt gewonnen.
Gerade mit Aston Villa wartet am nächsten Samstag im Ostseestadion natürlich ein ganz anderes Kaliber, wobei sich der FC Hansa auch gegen den englischen Top-Klub teuer verkaufen und ein gutes Ergebnis einfahren will. Dass bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung der Kader zu großen Teilen steht, ist sicherlich kein Nachteil hinsichtlich einer optimalen Saisonvorbereitung.
Ausgeschlossen ist allerdings auch nicht, dass bis zum Ende der Transferperiode am 1. September noch Bewegung ins Aufgebot kommt. Adrien Lebeau und Ahmet Gürleyen etwa wurden in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder als Spieler genannt, für die Angebote anderer Vereine ins Haus flattern könnten. Bis dato ist das aber nicht der Fall, wie Direktor Profifußball Amir Shapourzadeh gegenüber „Bild“ betont.
Kommen könnte unterdessen vor allem noch ein Linksverteidiger bzw. ein linker Schienenspieler, wenngleich Shapourzadeh auf dieser Position mit Nico Neidhart, Leon Reichardt, Christian Kinsombi, Maximilian Krauß und Bennet Schulz gleich fünf potentielle Alternativen zum aktuell angeschlagenen Felix Ruschke sieht.
Im Angriff stehen unterdessen mit Andreas Voglsammer, Ryan Naderi, David Hummel und Tim Krohn vier Akteure zur Auswahl, die unterschiedliche Profile aufweisen, laut Shapourzadeh aber „alle ihre Stärken haben“. Mit Antonio Jonjic und Albin Berisha gehören dem Aufgebot sogar eigentlich noch zwei weitere Angreifer an, die allerdings in den Planungen keine Rolle mehr spielen und den Verein noch verlassen können bzw. sollen.
Denkbar ist auch ein temporärer Abgang von Youngster Krohn, wie Shapourzadeh in der „Ostsee-Zeitung“ andeutete: „Ob Tim auch in der kommenden Saison mit Kurzzeit-Einsätzen zufrieden sein kann oder er vielleicht woanders zu mehr Spielzeit kommen könnte, etwa auf Leih-Basis bei einem Regionalligisten, wird sich zeigen.“
Sollte der 19-Jährige die Entscheidung treffen, dass ein vorübergehender Abschied aus Rostock der richtige Schritt ist, würde der FC Hansa im Sturm vermutlich nochmal reagieren. „Sollte das so kommen, müssen wir über eine Nachbesetzung sprechen. Aber noch steht nichts Konkretes fest“, will sich Shapourzadeh noch nicht festlegen. Der Name des beim 1. FC Kaiserslautern mehr oder weniger ausgemusterten Jannik Mause hält sich indes hartnäckig rund ums Ostseestadion. Mause allerdings wird auch von anderen Drittligisten umworben und soll selbst noch auf einen Verbleib in der 2. Liga spekulieren.







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