
In zweieinhalb Wochen startet Alemannia Aachen mit dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück in die neue Saison und damit zugleich ins das zweite Jahr nach dem Aufstieg, das gemeinhin als schwieriger bezeichnet wird. Nachdem der Klassenerhalt im abgelaufenen Spieljahr einigermaßen souverän und ohne Zittern bis zum Schluss perfekt gemacht werden konnte, lautet das oberste Ziel nun erneut, sich möglichst vom Tabellenkeller fernhalten zu können.
Für diese Mission wurden mit Kwasi Wriedt (Sanliurfaspor), Jeremias Lorch (SV Sandhausen), Valmir Sulejmani (Hannover 96 II), Matti Wagner (SpVgg Greuther Fürth, ausgeliehen) und Fabio Torsiello (SV Darmstadt 98) bislang fünf Spieler verpflichtet, die die 3. Liga kennen und ihre Qualitäten auf diesem Level schon bewiesen haben. Zudem kamen neben dem neuen Ersatztorwart Tom Hendriks (Helmond Sport) mit Joel da Silva Kiala (Eintracht Frankfurt II) und Marc Richter (1. FSV Mainz 05 II) zwei Akteure, die den nächsten Schritt gehen wollen.
Komplett ist der Kader dennoch und trotz der erneuten Ausleihe von Torwart Jan Olschowsky (Borussia Mönchengladbach) indes noch lange nicht. Vor allem in der Offensive und auf der rechten Abwehrseite sehen die Verantwortlichen um den Technischen Direktor Erdal Celik noch Handlungsbedarf.
Während für die Rechtsverteidigerposition mit Niklas Barthel (zuletzt FC Schalke 04 II) und Sylian Mokono (zuletzt VVV-Venlo) zwei vereinslose Akteure im Training und in den Spielen gegen Roda Kerkrade (0:2) und den Bonner SC (1:0) getestet wurden, zudem der ebenfalls aktuell vertragslose Robin Schouten (FC Emmen) ein Thema sein soll, werden für die Offensive drei Namen mehr oder weniger heiß gehandelt. Bekanntlich sähe die Alemannia den schon in der Rückrunde der vergangenen Saison vom SSV Ulm ausgeliehenen Niklas Castelle gerne weiterhin in ihren Reihen, doch die Spatzen planen nach jetzigem Stand selbst mit dem 22-Jährigen.
Auf Ablehnung gestoßen ist bislang auch das Aachener Ansinnen mit Marko Ilic (TSV Havelse) und Tolcay Cigerci (Energie Cottbus) Schlüsselspieler von zwei anderen Ligarivalen abzuwerben. Für beide soll die Alemannia Angebote hinterlegt haben, doch ein Transfer ist jeweils (noch) nicht konkret in Sicht. Insbesondere Cigerci dürfte kaum zu finanzieren sein.
Aktuell verantwortet noch Celik in seiner Funktion als Technischer Direktor die Kaderplanung. Der 37-Jährige soll auch in Zukunft in diesem Bereich arbeiten, allerdings wohl unter einem neuen Vorgesetzten. Denn die Alemannia bemüht sich darum, Rachid Azzouzi als neuen Geschäftsführer Sport für sich zu gewinnen. Der 54-Jährige bestätigte gegenüber der „Aachener Zeitung“ gute Gespräche, doch eine finale Einigung wurde bis dato nicht erzielt.
Das allerdings könnte sich zeitnah ändern, gilt Azzouzi doch als absoluter Wunschkandidat. Voraussetzung für eine Unterschrift am Tivoli ist indes, dass der Ex-Profi seinen noch ein Jahr laufenden Vertrag bei der SpVgg Greuther Fürth auflöst. Dort musste Azzouzi im vergangenen Herbst nach langer, erfolgreicher Arbeit überraschend gehen.
Azzouzi bleibt unterdessen möglicherweise nicht der einzige neue Geschäftsführer, der in Kürze präsentiert werden könnte. Für den Bereich Finanzen soll die Alemannia um Dirk Kall werben, der einst Vorstandsvorsitzender bei Fortuna Düsseldorf war und zu jener Zeit maßgeblich mitverantwortlich dafür, Azzouzi als Sportdirektor für die Rheinländer zu verpflichten.







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