
Zwei Wochen vor dem Start der neuen Saison hat Rot-Weiss Essen mit einem 5:2-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg eine gute Frühform unter Beweis gestellt und die nicht wenigen Beobachter, die im Team von Trainer Uwe Koschinat nach der starken Rückrunde und mit einige Neuzugängen einen Aufstiegskandidaten sehen. Möglich auch, dass in den beiden Wochen bis zum Auftaktspiel beim TSV 1860 München noch eine weitere, namhafte Verstärkung hinzukommt.
Wenn RWE am kommenden Freitag zu einem Doppeltest gegen den FC Augsburg antritt, dürfte Coach Koschinat in einer der beiden Begegnungen schon die Elf auflaufen lassen, die dann auch in München für die ersten Punkte sorgen soll, wobei natürlich im Endspurt der Vorbereitung immer noch Veränderungen eintreten können – sei es durch personelle Wechsel, Verletzungen oder Formschwankungen.
Während sich im Trainingslager in Wesendorf mit Torwart Romero Gerres sowie Fadih Vasic, James Gnagnon und Kamil Kaya auch vier Talente aus der eigenen U19 für höhere Aufgaben empfehlen konnten, sind mit Malte Brüning (Eintracht Trier), Michael Kostka (Miedz Legnica), Luca Bazzoli (Preußen Münster), Marek Janssen (SV Meppen), Jannik Hofmann (1. FC Nürnberg, ausgeliehen), Marvin Obuz (1. FC Köln), Franci Bouebari (SC Freiburg, ausgeliehen) und Jaka Cuber Potocnik (1. FC Köln, ausgeliehen) bislang acht Akteure neu zum Kader gestoßen, die diesen in der Breite wie in der Spitze auf ein neues Level hieven sollen.
Insbesondere Rückkehrer Obuz, der schon 2023/24 auf Leihbasis für RWE spielte und damals zum Top-Scorer avancierte, aber auch der vergangene Saison in der 2. Bundesliga überzeugende Bazzoli haben das Zeug zu Leistungsträgern. Und Talente wie Hofmann, Bouebari oder Potocnik könnten jederzeit den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen.
Keine Rolle mehr in den Planungen spielen derweil Dion Berisha und Jimmy Kaparos, die den Verein möglichst trotz noch laufender Verträge vor Ablauf der Sommertransferperiode verlassen sollen. Idealerweise geht ein Abschied des Duos schnell über die Bühne, würden dadurch doch auch finanzielle Mittel frei, um noch ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können. Und einen entsprechenden Plan haben die Essener Verantwortlichen offenbar sehr konkret in Bezug auf den Angriff.
Wie in den vergangenen Tagen mehrere Medien berichten, steht Vincent Vermeij kurz vor einem Wechsel an die Hafenstraße. Der 30 Jahre alte Niederländer, der bei Fortuna Düsseldorf in der abgelaufenen Saison nicht nur verletzungsbedingt nicht über eine Nebenrolle hinausgekommen ist, schien noch vor wenigen Wochen zu teuer und auch eher bestrebt, in der 2. Liga zu bleiben, doch Spuren zu Dynamo Dresden und zu Arminia Bielefeld haben sich nicht konkretisiert.
Dafür aber sollen sich RWE und Vermeij inzwischen weitgehend über eine Zusammenarbeit einig sein. Der 1,92 Meter große Mittelstürmer soll für ein Jahr unterschreiben inklusive der Option auf eine automatische Verlängerung im Aufstiegsfall. Aktuell hakt der Wechsel aber noch, weil Düsseldorf zunächst einen neuen Angreifer verpflichten will. Der Wunschspieler ist mit Cedric Itten von den Young Boys Bern auch schon ausgemacht, doch die Schweizer wollen ihrerseits auch erst einen Nachfolger an Land ziehen, ehe die Freigabe erteilt wird.







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