

Mit der Verpflichtung von Dominic Baumann, der ablösefrei vom SV Sandhausen kommt, als sechstem Neuzugang nach Florian Pick (Preußen Münster), Robin Bormuth (Karlsruher SC), Niko Bretschneider (Energie Cottbus), Luca Wollschläger (Hertha BSC) und Jonas Nickisch (1. FC Köln) hofft der 1. FC Saarbrücken den in der vergangenen Saison vermissten Torjäger gefunden zu haben.
Baumann bringt in der Tat die Referenz mit, in den zurückliegenden vier Spielzeiten der 3. Liga jeweils zweistellig getroffen haben, was 2024/25 keinem Saarbrücker gelungen ist. Allerdings konnte der 30 Jahre alte Angreifer trotz seiner persönlich guten Quoten nacheinander die Abstiege des FSV Zwickau, des Halleschen FC und zuletzt des SV Sandhausen nicht verhindern.
Ein ähnliches Schicksal soll und will Baumann mit dem 1. FC Saarbrücken nun nicht erledigen, sondern die 3. Liga nach Möglichkeit in die andere Richtung verlassen, um seinen bislang 34 Einsätzen in der 2. Bundesliga für den 1. FC Nürnberg und die Würzburger Kickers weitere anfügen zu können.
Beim 3:0-Sieg im Test am Sonntag gegen Union Titus Petange aus Luxemburg war Baumann bereits dabei und bildete mit Kai Brünker ein Sturmduo, das so auch am übernächsten Samstag zum Saisonauftakt bei Energie Cottbus beginnen könnte. Darüber hinaus gibt es im Team von Trainer Schwartz vor der Generalprobe am Samstag bei F91 Düdelingen, dem nächsten Klub aus Luxemburg, aber noch einige Fragezeichen, die in engem Zusammenhang mit Ausfällen und Verletzungssorgen stehen.
Nicht weniger als acht Akteure stehen aktuell nicht zur Verfügung, obwohl der zwischenzeitlich in Folge eines Schwächeanfalls ausgefallene Ersatzkeeper Tim Paterok schon am Sonntag wieder das Tor hüten konnte. Stammtorwart Phillip Menzel laboriert an einer Ellenbogenverletzung, während Angreifer Patrick Schmidt ein bei einer vorherigen OP eingesetzter Nagel entfernt wurde. Philip Fahrner muss mit einem Faserriss pausieren. Kasim Rabihic und Patrick Sontheimer hat es mit muskulären Problemen nicht ganz so schlimm erwischt, aber auch dieses Duo ist momentan nicht voll belastbar. Ebenso wenig wie Amine Naifi nach einem Kreuzbandriss, Sebastian Vasiliadis wegen einer Wadenverletzung und Richard Neudecker in Folge einer Sehnenentzündung im Fuß.
Jüngstes Sorgenkind ist Maurice Multhaup, der vergangene Woche im Test gegen den 1. FSV Mainz 05 (1:4) eine Verletzung im Gesicht erlitten hat, der im schlechtesten Fall auch einige Zeit ausfallen könnte.
Nach Informationen des „kicker“ plant der 1. FC Saarbrücken in den kommenden Wochen noch mit weiteren Neuzugängen. Dem Fachblatt zufolge stehen noch Verstärkungen für das defensive Mittelfeld und die offensive Außenbahn auf der Wunschliste. Geht es nach Coach Schwartz, dann sogar noch mehr, wie der 58-Jährige durchblicken ließ: „Mein Wunsch wäre es, weil die Gruppe zu klein ist für die ganze Saison.“
Möglich, dass die Saarländer in der Hoffnung auf echte Verstärkungen noch ein wenig abwarten. So könnten sich nach dem Start der 2. Bundesliga, die zeitgleich mit der 3. Liga beginnt, aktuell noch nicht vorhandene Optionen ergeben. Und möglicherweise besteht gegen Ende der Transferperiode sogar die Chance, aus dem Oberhaus Spieler zu verpflichten bzw. auszuleihen, die dann sofort weiterhelfen würden.







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