

Nachdem sich die Vorbereitung mit einem standesgemäßen 13:0-Sieg gegen den SC Käfertal und einem schon weniger zu erwartenden 1:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC sehr ordentlich angelassen hat, muss der SV Waldhof Mannheim zehn Tage vor dem Saisonstart am 2. August zu Hause gegen den SC Verl mittlerweile auf vier Testspiele mit nur einem weiteren Sieg zurückblicken.
Einem 2:2 im Stadtduell gegen den VfR Mannheim folgte nach 2:0-Führung noch eine 2:3-Niederlage gegen den VfL Bochum. Im Rahmen eines Doppeltests wurde zwar der ukrainische Erstligist Metalist 1925 Charkiw mit 3:0 besiegt doch am vergangenen Samstag, dem vorletzten Tag des Trainingslagers in Österreich, unterlagen die Buwe der SpVgg Greuther Fürth mit 1:4.
Ohne den leicht angeschlagenen Abwehrchef Lukas Klünter leistete sich die Mannschaft von Trainer Dominik Glawogger gerade in der Defensive zu viele Fehler, um gegen einen Zweitligisten bestehen zu können.
Glawogger war im Nachgang des Spiels gegen Fürth gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ spürbar darum bemüht, nicht einzelne Akteure für die Gegentore und damit auch die Niederlage verantwortlich zu machen: „Diese Floskel oder Phrase ‚einfache‘ oder ‚individuelle Fehler‘ gibt es für mich nicht. Jedes Tor passiert, weil irgendwo jemand etwas macht, das nicht gut war. Es geht immer um das Kollektiv. Das Kollektiv hatte danach auch noch die Möglichkeit, mehr Tore zu erzielen“, so der österreichische Fußball-Lehrer, der sich generell nicht allzu viel aus Testspielergebnissen macht, dem aber sicherlich nicht entgangen ist, dass Lucien Hawryluk im Waldhof-Tor zumindest noch nicht der dringend nötige Rückhalt ist, wie es in der vergangenen Saison Jan-Christoph Bartels war.
Weil Bartels‘ Vertrag ausgelaufen ist und die in der Folge dem Vernehmen nach noch vorhandenen Bemühungen um eine Verlängerung nicht erfolgreich waren, ist Hawryluk aber aktuell zwischen den Pfosten gesetzt, mit dem vom FC Teutonia Ottensen aus der Regionalliga Nord gekommenen Jan Niemann als Ersatzmann bzw. Herausforderer.
Eine Konstellation, bei der es aber nicht bleiben wird, wie Glawogger verdeutlichte: „Dass wir jetzt nicht mit zwei Torhütern in die Saison starten werden, liegt auf der Hand“, kündigte der Buwe-Coach die Verpflichtung eines weiteren Schlussmanns an und schloss explizit nicht aus, dass es sich dabei um eine Nummer eins oder zwei handeln könnte, der Transfer also Auswirkungen auf Hawryluk und Niemann haben kann. Sicher ist indes, dass der im Training getestete Moritz Schulze (zuletzt SpVgg Greuther Fürth) nicht dem künftigen Torhüterteam angehören wird. Der 24-Jährige wird ebenso wenig verpflichtet wie der zwei Jahre jüngere Angreifer Andres Garcia. Beide kamen gegen Fürth nicht zum Einsatz und sind seit Sonntag nicht mehr im Training dabei.
Ob über die Torhüterposition auf dem Transfermarkt noch etwas passiert, ist im Moment offen. Glawogger wollte sich in diesem Zusammenhang nicht in die Karten schauen lassen und wird nach jetzigem Stand ohne weiteren Neuzugang die Generalprobe am Samstag gegen den niederländischen Zweitligisten FC Emmen absolvieren.
Es ist aber davon auszugehen, dass die Mannheimer Verantwortlichen die Entwicklungen auf dem Markt genau im Blick haben und gegebenenfalls zuschlagen würden, sollte sich in den nächsten Wochen die Gelegenheit ergeben, vielleicht auch Verstärkung aus der 2. Liga zu verpflichten.







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