
Der MSV Duisburg hat den erstmaligen Sturz in die Viertklassigkeit direkt korrigiert und als Meister der Regionalliga West den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga geschafft. Dort wollen die Zebras natürlich erst einmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben, wobei dieses Ziel eher kurzfristiger Natur ist. Mittel- bis langfristig will und muss der MSV auch die 3. Liga hinter sich lassen und schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen mindestens zurück in die 2. Bundesliga.
Am kommenden Samstag startet die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch mit einem Heimspiel ins neue Spieljahr und gegen die in der Vorsaison nur ganz knapp dem Abstieg entronnene Zweitvertretung des VfB Stuttgart ist die Hoffnung auf die ersten drei Punkte natürlich groß.
Anlass zur Zuversicht geben die letzten Testspiele. Nachdem zuvor ein 1:4 gegen Preußen Münster vielleicht ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt war, wurden die finalen drei Vorbereitungspartien allesamt gewonnen. Beim VfB Homberg (5:1), in 120 Minuten gegen den belgischen Zweitligisten Lommel SK (6:2) und zuletzt unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf neutralem Platz in Mayen gegen die Offenbacher Kickers (1:0) präsentierten sich die Zebras in einer guten Frühform und nährten die Hoffnung ihrer Fans auf einen erfolgreichen Auftakt.
Tobias Fleckstein erzielte nach einer guten Stunde im Anschluss an eine Freistoßflanke von Jakob Bookjans das Tor des Tages gegen Offenbach, einen ambitionierten Klub aus der Regionalliga Südwest. Nicht mitwirken konnten auf Seiten des MSV neben dem in der Reha weilenden Mert Göckan auch Neuzugang Christian Viet und Jannik Zahmel, die unter der Woche krank und deshalb nicht einsatzfähig waren.
Keine Berücksichtigung fanden unterdessen mit Moritz Montag und Jonas Michelbrink, die schon seit längerem wissen, in den Duisburger Planungen keine große Rolle mehr zu spielen und sich einen neuen Verein suchen zu sollen. Bis dato ist das Duo aber bei der Suche nach neuen Arbeitgebern noch nicht fündig geworden und steht weiterhin auf der Gehaltsliste.
Abgänge von Montag und Michelbrink würden die Planungen zwar nicht grundlegend verändern, aber den Spielraum für weitere Neuverpflichtungen nach Viet, Rasim Bulic (beide SSV Jahn Regensburg), Ben Schlicke (SpVgg Unterhaching), Niklas Jessen (Borussia Dortmund II), Conor Noß (Blau-Weiß Linz), Tim Heike, Dennis Borkowski (beide FC Ingolstadt) etwas erweitern.
Bis zum Transferschluss am 1. September wollen die Duisburger Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Preetz und Sportchef Chris Schmoldt vor allem zwei Positionen noch verstärken. Zum einen wünscht sich Trainer Hirsch zusätzlich zu Max Braune und Julius Paris einen dritten Torhüter, wobei laut der „WAZ“ der vorübergehend mittrainierende Ex-MSV-Schlussmann Lukas Raeder, der seine Karriere schon beendet hat, nicht für diese Planstelle in Frage kommt.
Auf der Agenda steht überdies die Verpflichtung eines weiteren Stürmers. Nach Informationen der „WAZ“ hatten die Zebras Anfang Juli einenKandidaten schon konkret an der Angel, ehe der Transfer noch platzte. Die von vielen Fans erhoffte Rückkehr von Vincent Vermeij kommt unterdessen wohl nicht zustande. Der Niederländer scheint vielmehr auf dem Sprung von Fortuna Düsseldorf zu Rot-Weiss Essen.







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