
Wenn es um die ersten Anwärter auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga geht, wurde neben dem TSV 1860 München, Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen in den vergangenen Wochen auch immer wieder der 1. FC Saarbrücken genannt. Nicht zufällig, sondern weil die Saarländer schon in der vergangenen Spielzeit dicht dran waren und erst in der Relegation gegen Eintracht Braunschweig knapp gescheitert sind.
Allerdings schien der FCS während der Vorbereitung lange in personeller Hinsicht nicht optimal aufgestellt und im Vergleich zu den erwähnten Konkurrenten auf dem Transfermarkt eher zurückhaltend unterwegs. Kurz vor dem Auftaktspiel am Samstag bei Energie Cottbus hat Saarbrücken aber nun gleich doppelt zugeschlagen und mit Rodney Elongo-Yombo und Mohammed Amine Groune zwei zusätzliche Offensivkräfte präsentiert.
Der 24 Jahre alte Elongo-Yombo, der nach dem Abstieg mit der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund in die Regionalliga seit dem 1. Juli vertragslos war, kann sowohl auf beiden Flügeln als auch als zweite Spitze agieren. Der Deutsch-Kongolese hat mit elf Toren und fünf Vorlagen in 91 Partien der 3. Liga sein Potential immer wieder gezeigt, den Durchbruch auf ein höheres Level indes noch nicht geschafft. In Saarbrücken hofft der beidfüßige Offensivmann nach drei Jahren beim BVB nun auf den nächsten Schritt, der möglichst in die 2. Bundesliga führen soll.
Amine Groune ist zwar drei Jahre älter als Elongo-Yombo, war in seiner französischen Heimat bislang aber nur im Amateurbereich unterwegs Dort hat sich der Linksfuß, der ebenfalls flexibel einsetzbar und ein Kandidat für nahezu alle Positionen im vorderen Bereich ist, aber den Ruf als torgefährlicher Spieler erworben. In der zurückliegenden Saison verbuchte Groune in 29 Viertliga-Spielen für US Thionville zwölf Tore und sieben Vorlagen. Auch deshalb war der FCS dazu bereit, für Groune eine Ablöse zu bezahlen, während Elongo-Yombo zum Nulltarif in den Ludwigspark gekommen ist.
Sportdirektor Jürgen Luginger zeigte sich unterdessen sehr zufrieden damit, die beiden Verpflichtungen noch vor dem Saisonauftakt unter Dach und Fach gebracht zu haben, verknüpft mit dem Duo indes auch ein paar Erwartungen: „Mit Rodney holen wir einen schnellen und geradlinigen Außenspieler. Amine ist ein flexibler Spieler im offensiven Mittelfeld mit einem starken linken Fuß. Gemeinsam erweitern sie unsere Offensive deutlich – flexibel und zielstrebig.“
Mit den beiden Neuen wurde auch der Wunsch von Trainer Alois Schwartz nach mehr Alternativen erfüllt. Dass Kasim Rabihic und Maurice Multhaup nach Verletzungspausen rechtzeitig wieder ins Training eingestiegen sind, schürt bereits vor der Reise nach Cottbus den Konkurrenzkampf, wobei Elongo-Yombo und Groune in der Lausitz nach nur wenigen Einheiten mit den neuen Kollegen vermutlich allenfalls als Joker in Frage kommen.
Schon für das folgende Heimspiel gegen Viktoria Köln dürften bede dann aber ernsthafte Optionen sein, womit Coach Schwartz zunehmend gefordert ist, aus dem vorhandenen, für die 3. Liga sicherlich überdurchschnittlichen Personal eine aufstiegsreife Mannschaft zu formen.







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