

Die 3. Liga ist nach über zwei Monaten zurück aus der Sommerpause und hat am Wochenende einen ersten Spieltag hinter sich gebracht, der die Hoffnung auf eine spannende und nicht zuletzt auch stimmugsvolle Saison 2025/26 befeuert hat.
Nicht weniger als sieben Unentschieden waren gleich zum Auftakt ein deutliches Zeichen für die Ausgeglichenheit der 3. Liga, die mit Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden zwar zwei große Traditionsvereine an die 2. Bundesliga „verloren“, aber auch einige Attraktionen hinzugewonnen hat. Allen voran natürlich den nach einem einjährigen Intermezzo in der Regionalliga West direkt zurückgekehrten MSV Duisburg, den jede Menge Euphorie begleitet. Aber auch die Neuzugänge des TSV 1860 München um Kevin Volland und Florian Niederlechner, die den ungeachtet aller Turbulenzen nach wie vor großen Löwen-Anhang vom Aufstieg träumen lassen.
Obwohl auch nicht als Publikumsmagneten bekannte Teams wie die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim oder der TSV Havelse neu dabei sind, verzeichnete die 3. Liga am ersten Spieltag gleich wieder in Addition eine schon gewohnte Zuschauerzahl deutlich im sechsstelligen Bereich.
Zwar gibt es in jedem Verein mehr oder wenige Allesfahrer, die sich auch von großen Entfernungen nicht abhalten lassen, aber zweifelsohne hat die zurückzulegende Reisestrecke größeren Einfluss auf die Anzahl der Auswärtsfahrer. Der erste Spieltag der neuen Saison war in diesem Zusammenhang nicht unbedingt günstig, denn einzig die Anhänger des SSV Jahn Regensburg hatten eine relativ kurze Anreise zum oberbayerisch-oberpfälzischen Derby beim FC Ingolstadt.
Alle anderen Fans mussten mindestens 272 Kilometer zurücklegen, um ihr Team vor Ort unterstützen zu können. Hansa Rostock, der TSV 1860 München und der 1. FC Saarbrücken waren sogar mehr als 500 Kilometer von zu Hause entfernt im Einsatz.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer vom vergangenen Wochenende inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quelle teilweise: diefalsche9.de)
Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München 19.300 Zuschauer / 2.500 Gästefans / 653 Reisekilometer
FC Ingolstadt – SSV Jahn Regensburg 9.583 Zuschauer / 3.500 Gästefans / 75 Reisekilometer
Energie Cottbus – 1. FC Saarbrücken 13.624 Zuschauer / 570 Gästefans / 736 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – Hansa Rostock 14.800 Zuschauer / 1.850 Gästefans / 504 Reisekilometer
VfL Osnabrück – Alemannia Aachen 15.741 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 272 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – SSV Ulm 4.147 Zuschauer / 850 Gästefans / 296 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – TSV Havelse 1.010 Zuschauer / 45 Gästefans / 451 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – SC Verl 11.726 Zuschauer / 110 Gästefans / 379 Reisekilometer
MSV Duisburg – VfB Stuttgart II 19.652 Zuschauer / 135 Gästefans / 401 Reisekilometer
Viktoria Köln – 1. FC Schweinfurt 05 3.287 Zuschauer / 360 Gästefans / 340 Reisekilometer
Die Spanne der Auswärtsfans ging am ersten Spieltag wie gewohnt in der 3. Liga weit auseinander. Während die Blöcke des TSV Havelse, des SC Verl und des VfB Stuttgart II spärlich gefüllt waren, brachten vier Vereine eine vierstellige Anzahl an Anhängern mit.
Mit Hansa Rostock, 1860 München und Alemannia Aachen waren darunter drei Klubs, die für ihre reisefreudigen Fans bekannt sind. Die meisten Anhänger mobilisieren konnte diesmal aber der SSV Jahn Regensburg, der natürlich auch von der kurzen Anreise nach Ingolstadt profitierte und im Donau-Derby von rund 3.500 Fans unterstützt wurde. Und spät sollte sich die Reise für den Jahn-Anhang noch lohnen, denn das 1:1 durch Noel Eichinger in der sechsten Minute der Nachspielzeit rettete dem Zweitliga-Absteiger immerhin einen Zähler.







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