
Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen hat der TSV 1860 München einen gelungenen Start in die neue Saison hingelegt, an deren Ende der Aufstieg in die 2. Bundesliga stehen soll. Alleine die Verpflichtungen der bundesligaerfahrenen Angreifer Kevin Volland und Florian Niederlechner waren schon eine Ansage an die Konkurrenz, die mit den Leistungen an den ersten Spieltagen unterstrichen wurde.
Der erfolgreiche Saisonstart allerdings brachte auch den einen oder anderen Verlierer mit sich. Allen voran Soichiro Kozuki, der nur beim 3:1-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück zu einem Kurzeinsatz gekommen ist und ansonsten nicht einmal im Kader von Trainer Patrick Glöckner stand. Der 24 Jahre alte Japaner zog nun die Konsequenzen aus seinem gesunkenen Stellenwert und schloss sich Viktoria Köln an, wo die Aussichten auf regelmäßige Einsätze deutlich besser sein dürften.
„Er ist weder ein Stürmer noch ein Schienenspieler. Kozuki ist ein Außenbahnspieler, den wir leider derzeit nicht haben. Und darum habe ich in den letzten Tagen mit ihm ein Gespräch geführt, wie das Ranking ist, wo wir vielleicht mit ihm planen können und wieviel Spielzeit man daraus generieren kann“, berichtete der vom Portal „dieblaue24“ zitierte Glöckner in einer Medienrunde von einem Gespräch mit Kozuki, der für sich daraufhin entschieden hat, seine Karriere lieber in Köln fortsetzen zu wollen.
Nicht ausgeschlossen, dass Glöckner noch weitere Gespräche dieser Art geführt hat, denn der Kader der Löwen ist aktuell noch immer relativ groß. Mit Justin Steinkötter und Philipp Maier spielen bis dato zwei Spieler, die erst in diesem Sommer an die Grünwalder Straße gewechselt sind, nicht die erhoffte Rolle. Während Routinier Maier aber seinen Herzensklub keinesfalls schon wieder verlassen will, steht beim aus der Regionalliga gekommenen Angreifer Steinkötter, der denkbar große Konkurrenz mit Volland, Niederlechner, aber auch Sigurd Haugen und Patrick Hobsch hat, ein schneller Abschied auf Leihbasis im Raum.
Im Gegenzug könnten die Münchner Löwen auf den Abgang von Kozuki, der etwas Handlungsspielraum in finanzieller Hinsicht schafft, reagieren und auch noch einmal selbst tätig werden. Obwohl die Offensive schon sehr stark aufgestellt ist, ranken sich weiterhin Spekulationen um einen zusätzlichen Neuzugang für den vorderen Bereich.
Dominik Martinovic, der schon im Winter ein heißes Thema war, sich damals aber für Rot-Weiss Essen entschieden hat und sich beim Drittliga-Rivalen nach einer starken Rückrunde aktuell schwer tut, wird gehandelt. Ebenso wie Dickson Abiama, der vergangene Saison auf Leihbasis für den TSV 1860 spielte und dem der 1. FC Kaiserslautern bei einem endgültigen Wechselwunsch nicht die ganz großen Steine in den Weg legen würde. Essen hingegen will Martinovic keineswegs unbedingt abgeben, könnte bei einem konkreten Angebot aus München oder von einem anderen Verein aber gesprächsbereit sein.
Durchaus möglich allerdings ist auch, dass die Löwen im Transferendspurt die Füße still halten und auf eine Fortsetzung der bisher positiven Entwicklung in der neuen Saison vertrauen.







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