
Mit der 1:4-Niederlage bei der Zweitvertretung der TSG 1899 Hoffenheim hat der FC Energie Cottbus am vergangenen Wochenende den ersten Dämpfer in einer zuvor gut begonnenen Saison erhalten. Vier Punkte aus den ersten beiden Ligaspielen gegen den 1. FC Saarbrücken (3:3) und beim 1. FC Schweinfurt 05 (2:0) waren ein gelungener Start, der mit dem Coup in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Hannover 96 (1:0) veredelt wurde.
Die Freude über den auch finanziell wichtigen Einzug in die zweite Pokalrunde allerdings blieb nicht ohne Wermutstropfen, denn beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Hannover verletzte sich Stammtorwart Elias Bethke schwer und fällt mit einem Muskel-Sehnenriss wohl bis zum Winter aus. Obwohl Vertreter Alexander Sebald gegen Hannover zum Matchwinner und Pokal-Helden avancierte, benötigt der FC Energie nun noch einen neuen Torhüter als Absicherung, da ansonsten nur noch der unerfahrene Max Böhnke zur Verfügung stünde.
Klar ist, dass Cottbus keinen reinen Ersatzmann hinzuholen wird, sondern einen Torhüter mit dem Anspruch, die Nummer eins zu werden. Wohl auch schon vor dem Hintergrund, dass der bereits in den vergangenen Transferperioden umworbene und unter anderem beim 1. FC Union Berlin gehandelte Bethke in nicht allzu ferner Zukunft den nächsten Karriereschritt anstreben könnte. Möglich, dass der nun gesuchte Torhüter nicht nur eine kurzfristige Lösung darstellt, sondern langfristig auch zum dauerhaften Bethke-Nachfolger wird.
Nicht ins Raster passen würde deshalb der bereits 40 Jahre alte Philipp Pentke, der zuletzt als Reservetorwart des 1. FC Köln fungierte, allerdings ohne Einsatz geblieben und seit dem 1. Juli vereinslos ist. Auch „Bild“ bezeichnet eine Verpflichtung von Pentke, der zwar in Sachsen geboren ist, aber wohl mit seiner Familie im Westen bleiben will, als eher unwahrscheinlich.
Stattdessen nennt das Blatt zwei andere Kandidaten, die deutlich besser das erstellte Profil ausfüllen würden. Zum einen Nils Körber, der auf immerhin elf Zweitliga- und 54 Drittliga-Einsätze zurückblicken kann, bei der SpVgg Greuther Fürth aber hinter Pelle Boevink und dem aktuell noch verletzten Timo Schlieck wohl nur noch der dritte Mann ist. Körber, der in Berlin geboren wurde, könnte bei einem Engagement in Cottbus nicht nur in die Nähe der Heimat wechseln, sondern hätte in der Lausitz auch deutlich bessere Aussichten auf Spielzeit.
Ebenfalls gebürtiger Berliner ist Yannic Stein, den „Bild“ zum anderen als Option nennt. Stein, der beim 1. FC Union mit Frederik Rönnow, Matheo Raab und Carl Klaus drei gestandene Konkurrenten hat, könnte wie schon vergangene Saison an den SV Babelsberg erneut verliehen werden, um andernorts Spielpraxis zu sammeln. Eine längerfristige Lösung wäre der 20-Jährige damit allerdings erst einmal nicht.
Option Nummer drei soll Jan-Christoph Bartels sein, der vergangene Saison noch Stammkeeper bei Waldhof Mannheim war und durchaus überzeugen konnte, sich mit dem Cottbuser Ligarivalen aber nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Der 26-Jährige ist deshalb ablösefrei auf dem Markt und könnte theoretisch auch nach Transferschluss noch verpflichtet werden. Allerdings ist man in Cottbus darum bemüht, die Torhüterfrage bald zu beantworten.






Rechtlicher Hinweis: Voraussetzung für die Nutzung unserer Website ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie die Beachtung der für den jeweiligen Nutzer geltenden Glücksspielgesetze. Darüber hinaus sind die AGB der Wettanbieter zu beachten. Teilnahme an Glücksspiel ab 18 Jahren – Glücksspiel kann süchtig machen. 18+ | Erlaubt (Whitelist) | Suchtrisiken | Hilfe unter www.buwei.de | AGB gelten