
Mit vier Siegen an den ersten vier Spieltagen hat der MSV Duisburg einen Traumstart in die neue Saison hingelegt und zugleich einen Rekord aufgestellt. Denn als erster Aufsteiger in der 2008/09 eingeführten 3. Liga schafften die Zebras das Kunststück, die ersten vier Partien allesamt für sich zu entscheiden. Natürlich herrscht nun in Duisburg ausgeprägte Euphorie, die freilich schon in der vergangenen Saison, in der nach dem Absturz in die Regionalliga mit einer neuformierten Mannschaft der direkte Wiederaufstieg gelungen ist, ihren Ursprung hat.
Völlig aus dem Nichts kommt der gute Start des MSV freilich nicht, wurde das Team von Trainer Dietmar Hirsch doch schon vor dem Start stärker eingestuft als die Mitaufsteiger, aus deren Kreis sich besonders der TSV Havelse und der 1. FC Schweinfurt 05 schwer tun. Die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, die auch noch ungeschlagen mit zehn Punkten von Platz zwei grüßt, hat derweil ebenso überrascht, verfügt durch die Anbindung an die Bundesliga-Profis aber auch über andere Möglichkeiten und läuft ein Stück weit außer Konkurrenz.
Auf den anfänglichen Erfolgen will man sich in Duisburg aber nicht ausruhen, sondern arbeitet daran, dass die Erfolge konserviert werden können. Passend zum Ziel von Geschäftsführer Michael Preetz, der schon nach der Meisterschaft in der Regionalliga West erklärt hat, dass die 3. Liga letztlich nur eine Durchgangsstation bleiben könne und schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen über kurz oder lang mindestens die 2. Bundesliga angestrebt wird.
Diesen Ambitionen verliehen die Duisburger Verantwortlichen am letzten Tag der sommerlichen Transferperiode Nachdruck und holten gleich zwei neue Angreifer hinzu. Nachdem sich der zuvor ins Auge gefasste Jannik Mause für eine Leihe vom 1. FC Kaiserslautern zu Rot-Weiss Essen entschieden hatte, holten die Zebras zunächst Andy Visser und dann in einem Last-Minute-Coup auch noch Florian Krüger dazu.
Mit dem 20 Jahre alten Visser sicherte sich der MSV die Dienste eines niederländischen Sturmtalents, das nach dem Lizenzentzug von Vitesse Arnheim auf den Markt gekommen ist. Der 1,93 Meter große Angreifer ist indes eher als Perspektivtransfer vorgesehen, wie Coach Hirsch auf der Vereinshomepage durchklingen ließ: 2Mit Andy bekommen wir einen jungen Stürmer mit viel Entwicklungspotenzial. Wir wollen ihn an die 3. Liga heranführen, trotzdem wird er mit seiner körperlichen Robustheit, mit seinem starken linker Fuß und seinem guten Tempo schon jetzt den Konkurrenzkampf vorne befeuern.“
Anders als Visser ist Krüger ein gestandener Profi und sicherlich als Soforthilfe eingeplant. Der 26-Jährige, der vergangene Saison auf Leihbasis für den 1. FC Saarbrücken spielte, war beim belgischen Zweitligisten Beerschot VA schon länger nicht mehr eingeplant und schaffte nun kurz vor Transferschluss noch den Absprung.
Mit der Erfahrung aus 27 Bundesliga- (ein Tor, zwei Vorlagen) und 108 Zweitliga-Spielen (22 Tore, 22 Vorlagen) soll Krüger den Zebra-Sturm auf ein nochmal höheres Level bringen. „Wir haben einen Top-Stürmer im richtigen Alter gesucht, hier passt das Gesamtpaket perfekt“, freute sich Trainer Hirsch über die Unterschrift des früheren U21-Nationalspielers, der wie Visser im Testspiel am Donnerstag gegen den VfL Bochum erstmals eingesetzt werden dürfte.







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