
In der 3. Liga stand nach der ersten Länderspielpause der Saison Spieltag Nummer fünf an. Einige zuvor schon vorhandene Tendenzen in der Tabelle haben sich dabei verstärkt. Etwa, dass sich mit dem MSV Duisburg ein Aufsteiger anschickt, ein gewichtiges Wörtchen ganz oben mitzureden. Während die Zebras, die gegen den SV Wehen Wiesbaden ihren fünften Sieg einfuhren, eine Überraschung darstellen, konnte man mit dem TSV 1860 München und dem 1. FC Saarbrücken durchaus im vorderen Bereich rechnen.
Im Tabellenkeller finden sich nicht ganz unerwartet mit dem noch sieglosen TSV Havelse und dem 1. FC Schweinfurt, der nun seinen ersten Dreier landete, zwei andere Aufsteiger wider. Schweinfurt gewann beim FC Ingolstadt und stürzte die Schanzer damit endgültig in eine frühe Krise. Sorgen machen muss man sich auch um Erzgebirge Aue und um Zweitliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg, die beide noch nicht recht in die Spur gefunden haben und vor der englischen Woche am Dienstag und Mittwoch schon unter Druck stehen.
Neben den Heimspielen der Zweitvertretungen des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim, die nicht als Publikumsmagneten bekannt sind, gab es für die vergleichsweise geringe Gesamtzuschauerzahl am vergangenen Wochenende auch weitere Faktoren. Unter anderem, dass kein richtiges Derby auf dem Programm stand und die 217 Kilometer, die der 1. FC Schweinfurt für das Gastspiel beim FC Ingolstadt zurücklegen musste, schon die kürzeste Anreise waren.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer vom vergangenen Wochenende inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quelle teilweise: diefalsche9.de)
SSV Jahn Regensburg – Rot-Weiss Essen 8.177 Zuschauer / 750 Gästefans / 570 Reisekilometer
FC Ingolstadt – 1. FC Schweinfurt 05 3.790 Zuschauer / 400 Gästefans / 217 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – Viktoria Köln 7.349 Zuschauer / 50 Gästefans / 528 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – SC Verl 709 Zuschauer / 50 Gästefans / 391 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – 1. FC Saarbrücken 2.000 Zuschauer / 1.600 Gästefans / 242 Reisekilometer
MSV Duisburg – SV Wehen Wiesbaden 20.067 Zuschauer / 220 Gästefans / 227 Reisekilometer
Alemannia Aachen – SSV Ulm 21.701 Zuschauer / 700 Gästefans / 498 Reisekilometer
VfL Osnabrück – Hansa Rostock 15.741 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 406 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – Energie Cottbus 13.185 Zuschauer / 800 Gästefans / 667 Reisekilometer
TSV 1860 München – TSV Havelse 15.000 Zuschauer / 130 Gästefans / 638 Reisekilometer
Gleich vier Gästeblöcke waren am vergangenen Wochenende spärlich gefüllt. Während Viktoria Köln, der SC Verl, der TSV Havelse und der SV Wehen Wiesbaden allesamt nur eine überschaubare Anhängerzahl mitbrachten, lagen diesmal nur zwei Vereine im vierstelligen Bereich und damit an der Spitze des Rankings.
Mit knappen Vorsprung auf Platz eins der Auswärtsfahrer des fünften Spieltages landete der 1. FC Saarbrücken, der in Großaspach als Gast der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart über drei Viertel des Stadions im Rücken hatte – und vielleicht auch deshalb einen 3:1-Sieg einfahren konnte.
Mit ziemlicher Sicherheit übertroffen worden wäre der 1. FC Saarbrücken indes vom FC Hansa Rostock, der in Osnabrück 1.500 Anhänger dabei hatte und damit das maximale Kontingent für Gästefans an der Bremer Brücke ausschöpfte. Jubeln durften die Rostocker Fans indes nicht. Hansa verbuchte zwar immerhin ein torloses Unentschieden, steht indes auch nach fünf Spieltagen bei lediglich zwei erzielten Toren.







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