
Nur ein Tag bleibt den Fans der 3. Liga, um durchzuatmen, denn bereits am Dienstag geht es mit dem neunten Spieltag und der zweiten englischen Woche im September weiter. Am Wochenende stand Runde acht auf dem Programm, die einen weiterhin bemerkenswert souveränen MSV Duisburg zeigt, der mit nunmehr 22 von 24 möglichen Punkten dem Rest der Liga schon enteilt ist. Allenfalls noch halbwegs Schritt halten kann der 1. FC Saarbrücken, der auf Platz zwei aber schon fünf Zähler weniger auf dem Konto hat.
Hinter den beiden Führenden zeigt sich die Liga einmal mehr extrem ausgeglichen. Platz drei und Rang 15 trennen lediglich vier Punkte, sodass alleine in der englischen Woche große Sprünge möglich sind.
Die letzten Fünf der Tabelle hängen zwar ein wenig zurück, doch mit Erzgebirge Aue und dem SSV Jahn Regensburg konnten zwei der Sorgenkinder am Wochenende dreifach punkten und so verhindern, dass der Anschluss ans Mittelfeld schon frühzeitig verloren geht.
Immerhin in der Hälfte der zehn Stadien wurde am Wochenende eine fünfstellige Zuschauerzahl verzeichnet, mit Hansa Rostock und dem MSV Duisburg an der Spitze. In den übrigen Stadien fielen die Zahlen nicht ganz unerwartet teils deutlich niedriger aus, was im Wesentlichen am generell eher geringen Zuschauerzuspruch der Heimteams lag. Aber auch die eine oder andere Reisestrecke dürfte Fans vom Stadionbesuch abgehalten haben – insbesondere Anhänger aus Ingolstadt und Verl, die mit die weitesten Wege zurücklegen mussten – nach der Zweitvertretung des VfB Stuttgart, die nur höchstselten einen vollen Gästeblock hinter sich weiß.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Energie Cottbus – VfB Stuttgart II 10.125 Zuschauer / 26 Gästefans / 617 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken 5.793 Zuschauer / 3.500 Gästefans / 163 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – Rot-Weiss Essen 11.007 Zuschauer / 1.667 Gästefans / 307 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – Alemannia Aachen 4.546 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 410 Reisekilometer
MSV Duisburg – FC Ingolstadt 20.170 Zuschauer / 117 Gästefans / 553 Reisekilometer
Hansa Rostock – TSV Havelse 23.012 Zuschauer / 36 Gästefans / 329 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – TSV 1860 München 10.187 Zuschauer / 1.800 Gästefans / 380 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – SC Verl 7.015 Zuschauer / 60 Gästefans / 520 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – SSV Ulm 1.555 Zuschauer / 800 Gästefans / 187 Reisekilometer
Viktoria Köln – VfL Osnabrück 3.674 Zuschauer / 1.300 Gästefans / 212 Reisekilometer
Die Lage im Südwesten der Republik beschert dem 1. FC Saarbrücken im Laufe der Saison einige weite Auswärtsreisen. Zum SV Wehen Wiesbaden wie nun am Samstag allerdings benötigen die Saarländer bei normalem Verkehr keine zwei Stunden. Nicht von ungefähr konnte die sportlich erfolgreiche Mannschaft von Trainer Alois Schwartz in der Brita-Arena auf breite Unterstützung bauen. Rund 3.500 Fans und damit etwa ein Drittel des Stadions waren auf Seiten der Gäste, die allerdings dennoch nur einen Teilerfolg landen konnten.
Weil Lukas Schleimer Wehen Wiesbaden nicht nur in Führung brachte, sondern Saarbrückens Elijah Krahn kurz vor der Pause auch noch einen unnötigen Platzverweis kassierte, war das 1:1 am Ende aber sicherlich ein gewonnener Punkt. Erst recht, weil nach dem Ausgleich durch einen freilich zweifelhaften Elfmeter von Florian Pick auf der Gegenseite Phillip Menzel einen Strafstoß von Schleimer parieren und das Unentschieden festhalten konnte.







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