
Wie die Bundesligen ist auch die 3. Liga am Wochenende aus der zweiten Länderspielpause gestartet. Zum Auftakt des nächsten Blocks bis Mitte November erwischte es im Rahmen des elften Spieltages nun auch den MSV Duisburg mit der ersten Niederlage. Der bisher so furios aufspielende Aufsteiger verlor beim TSV 1860 München, bei dem Trainer Markus Kauczinski dementsprechend einen perfekten Einstand feierte, mit 1:3.
An der Spitze blieb der MSV aber dennoch, allerdings mit nur noch einem Punkt Vorsprung auf Energie Cottbus. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz gewann beim SSV Ulm mit 2:1 und ist auf dem besten Weg, wie im letzten Jahr im Aufstiegsrennen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.
Weil mit dem 1. FC Saarbrücken (2:4 gegen den SC Verl) und dem VfL Osnabrück (0:4 gegen die TSG Hoffenheim II) gleich zwei andere, vermeintliche Top-Teams zu Hause nicht unbedingt zu erwartende Niederlagen einstecken mussten, klafft zwischen Duisburg und Cottbus auf der einen sowie gleich vier punktgleichen Mannschaften auf den Rängen drei bis sechs bereits eine Lücke von fünf bzw. vier Zählern.
Am Tabellenende kassierten die Aufsteiger Schweinfurt 05 (0:3 beim VfB Stuttgart II) und TSV Havelse (1:2 gegen Jahn Regensburg) die nächsten Niederlagen. Für beide könnte sich die Hoffnung auf den Klassenerhalt bei sieben bzw. acht Punkten Rückstand ans rettende Ufer bald erledigt haben.
Nur die Fans des 1. FC Schweinfurt 05 und die Anhänger von Viktoria Köln waren an diesem Wochenende relativ schnell am Spielort, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Die übrigen acht Teams mussten allesamt 428 Kilometer oder mehr zurücklegen. Der weiteste Anreiseweg am elften Spieltag führte den SV Wehen Wiesbaden in den hohen Norden zu Hansa Rostock.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Erzgebirge Aue – Waldhof Mannheim 9.221 Zuschauer / 400 Gästefans / 452 Reisekilometer
Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 23.690 Zuschauer / 60 Gästefans / 689 Reisekilometer
VfL Osnabrück – TSG Hoffenheim II 15.741 Zuschauer / 30 Gästefans / 451 Reisekilometer
Alemannia Aachen – FC Ingolstadt 20.804 Zuschauer / 160 Gästefans / 568 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – 1. FC Schweinfurt 05 700 Zuschauer / 230 Gästefans / 170 Reisekilometer
SSV Ulm – Energie Cottbus 10.124 Zuschauer / 1.300 Gästefans / 586 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – SC Verl 14.601 Zuschauer / 50 Gästefans / 428 Reisekilometer
Rot-Weiss Essen – Viktoria Köln 16.307 Zuschauer / 170 Gästefans / 81 Reisekilometer
TSV 1860 München – MSV Duisburg 15.000 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 639 Reisekilometer
TSV Havelse – SSV Jahn Regensburg 1.012 Zuschauer / 200 Gästefans / 571 Reisekilometer
Für das Spitzenduo ist der elfte Spieltag unterschiedlich verlaufen. Während Duisburg bei den Münchner Löwen die erste Saisonniederlage einstecken musste, feierte Cottbus beim SSV Ulm einen späten Sieg.
An diesem Wochenende waren Duisburg und Cottbus nicht nur in der Tabelle an der Spitze, sondern auch im Ranking der Auswärtsfans ganz oben – mit weitem Abstand. Den MSV begleiteten 1.500 Anhänger nach München und Cottbus konnte in Ulm auf den Rückhalt von 1.300 mitgereisten Fans bauen. Jeweils trotz einer langen Anreise.
Kein anderer Verein kam am elften Spieltag über 400 Gästefans hinaus, was sicherlich auch, aber nicht nur an den weiten Reisestrecken lag. Vielmehr traten auch einige Klubs mit generell eher überschaubaren Auswärtsfahrerzahlen in der Fremde an.







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