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Hätte Cedric Harenbrock vor der Länderspielpause nicht noch den 2:2-Ausgleich beim MSV Duisburg erzielt, wäre es bei Hansa Rostock für Trainer Daniel Brinkmann möglicherweise eng geworden. So aber erhielt der rund ein Jahr zuvor als Nachfolger von Bernd Hollerbach verpflichtete Fußball-Lehrer weiterhin das Vertrauen der Verantwortlichen, zudem mit Markus Gellhaus einen neuen Co-Trainer, der jede Menge Erfahrung mitbringt und mithelfen soll, die Kogge zu stabilisieren und auf den richtigen Weg zu bringen.
Aktuell sieht es diesbezüglich durchaus vielversprechend aus. War das 15:0 im Landespokal gegen den SV Görmin noch ein Muster ohne Wert, gelang zum Start nach der Länderspielpause ein 3:0-Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden, der die in Rostock nach wie vor vorhandene Hoffnung auf eine Aufholjagd in Richtung der Tabellenspitze befeuerte.
Zwar geht der FC Hansa nur als Tabellenvierzehnter mit sehr durchwachsenen 14 Punkten ausn den ersten elf Spielen in den zwölften Spieltag, liegt damit aber auch nur fünf Zähler hinter Rang drei, der am Ende zumindest die Aufstiegschance über die Relegation bieten würde.
Eine kleine Serie würde die Kogge folglich in die Nähe der angepeilten Tabellenregion bringen, wobei die anstehenden Aufgaben nun am Sonntag bei Viktoria Köln und dann zu Hause gegen den SC Verl im ersten Moment einfacher klingen als sie sind. Denn beide Mannschaften bewegen sich auch in dieser Saison über den Erwartungen – und liegen momentan vor Hansa. Zur Viktoria, die drei Punkte mehr auf dem Konto hat, könnte die Brinkmann-Elf indes aufschließen und auch Verl ist mit fünf Zählern mehr zumindest in Sichtweite.
Das klare Ziel ist es, bereits in Köln nachzulegen und die gegen Wiesbaden gezeigte, beste Saisonleistung zu bestätigen. Um im sechsten Anlauf nach bisher vier Unentschieden und einer Niederlage den ersten Auswärtssieg zu landen, fordert Marco Schuster in der „Ostsee-Zeitung“ einen von der ersten Minute an entschlossenen Auftritt: „Wir müssen gucken, dass wir mit viel Energie in unsere Spiele gehen. Wenn wir die nicht bringen, kommen erste Spielminuten wie gegen Havelse zustande“, erinnert der im neuen 4-4-2 mit Raute als Sechser gesetzte Mittelfeldmann an das enttäuschende 1:1 Ende September gegen den bis heute sieglosen Aufsteiger.
Für Zuversicht sorgt in Rostock nicht nur der jüngste Auftritt gegen Wiesbaden, sondern auch die Personalsituation. Mit Lukas Wallner und David Hummel sind zwei Sommerzugänge nach längeren Verletzungspausen ins Training eingestiegen und auf absehbare Zeit wieder Alternativen, wenn auch wohl noch nicht in Köln.
Adrien Lebeau steht am Sonntag ebenso wie Dario Gebuhr, Dominik Lanius und Milosz Brzozowski weiter nicht zur Verfügung, doch der mit fünf Toren und acht Vorlagen in der vergangenen Saison zum Top-Scorer avancierte Franzose ist nach einer Anfang August erfolgten Knöchel-OP auf einem guten Weg und hofft, im November das Training wiederaufnehmen zu können. Verläuft der Heilungsprozess weiterhin gut, könnte Lebeau noch im Dezember sein Comeback feiern und damit die zunächst deutlich vorsichtigeren Prognosen übertreffen.







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