
Trotz fünf siegloser Spiele in Folge, von denen freilich auch nur eines verloren wurde, ist der MSV Duisburg am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze der 3. Liga zurückgekehrt. Der Platz an der Sonne indes steht schon am Freitag auf der Probe, wenn die Zebras vor eigenem Publikum auf den SV Waldhof Mannheim treffen. Ohne dass ein Verfolger am gleichen Tag im Einsatz ist, könnte Duisburg die Tabellenführung mit einer Niederlage mit zwei oder mehr Toren Unterschied an Energie Cottbus verlieren.
Ein solches Szenario soll natürlich nicht eintreten, sondern vielmehr der erste Sieg seit dem 27. September her, als der FC Ingolstadt ebenfalls zu Hause mit 2:1 bezwungen wurde. Trainer Dietmar Hirsch will vielmehr einen leidenschaftlichen und entschlossenen Auftritt seiner Schützlinge sehen, ohne zu viel Druck auszuüben: „Wir müssen und sollen nicht gewinnen. Wir wollen aber gewinnen! Wir müssen einfach Bock auf Fußball haben und uns von der Atmosphäre komplett beflügeln lassen. Wir wollen den Gegner bespielen, bekämpfen – und dann sehen wir, was dabei herauskommen wird. Es wird wieder ein geiles Ambiente, im Flutlicht und vor über 20.000 Fans“, machte der MSV-Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch keinen Hehl aus seiner Vorfreude.
Etwas getrübt wurde die Stimmung von Hirsch in den vergangenen Tagen indes durch den Ausfall von Jan-Simon Symalla, der sich beim torlosen Unentschieden am vergangenen Wochenende beim VfL Osnabrück eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat, die eine längere Zwangspause nach sich zieht.
„Die Verletzung von Symalla ist natürlich eine Hiobsbotschaft. Es ist natürlich bitter, weil Simon sehr gut drauf war. In diesem Kalenderjahr wird er nicht mehr spielen“, verriet Hirsch im Gegensatz zur eher vagen Prognose in der offiziellen Vereinsmitteilung, dass der 20 Jahre alte Flügelspieler vor Weihnachten nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern erst im neuen Jahr wieder angreifen wird. Um eine Operation kommt Symalla, der sich stattdessen für eine konservative Behandlung entschieden hat, immerhin herum.
Mit Symalla fehlt dem MSV in den nächsten Wochen jede Menge Torgefahr, zeichnete der Youngster an den ersten 13 Spieltagen bei neun Startelfeinsätzen und vier Einwechslungen doch für zwei Tore und fünf Vorlagen verantwortlich. Weil auch Dennis Borkowski (Sehnenreizung) und Jakob Bookjans (Unterschenkelbruch) weiterhin nicht zur Verfügung stehen, sind die Alternativen im vorderen Bereich nicht mehr allzu zahlreich.
Vom Ausfall Symallas am ehesten profitieren dürften Maximilian Dittgen und Patrick Sussek, die sich zuletzt mit der Joker-Rolle begnügen mussten. Insbesondere Sussek, der in zehn Einsätzen auf eine starke Quote von fünf Toren und vier Vorlagen kommt, hat fraglos das Zeug dazu, die Lücke adäquat zu schließen.
Ob der seit August fehlende Borkowski in der Länderspielpause, während der die Zebras im Landespokal beim SV Sonsbeck ranmüssen, wieder zu einer Option wird, bleibt unterdessen abzuwarten.







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