
Auch die 3. Liga gönnt sich vor dem Jahresendspurt eine weitere Länderspielpause, in der für einige der 20 Klubs freilich Aufgaben im Landespokal zu lösen sind. Der Ligabetrieb geht indes erst am 21. November wieder weiter – dann aber mit Spannung in allen Bereichen der Tabelle.
Selbst ganz am Tabellenende haben die beiden schon abgeschlagenen Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 (2:1 gegen die TSG Hoffenheim II) und TSV Havelse (1:1 beim 1. FC Saarbrücken) aufhorchen lassen und sich offenkundig trotz elf und zwölf Punkten Rückstand ans rettende Ufer noch nicht aufgegeben. Dort rangiert mit 17 Zählern der SSV Jahn Regensburg, der dank des 4:0-Sieges im oberbayerisch-oberpfälzischen Derby gegen den TSV 1860 München seinen positiven Trend fortgesetzt hat und lediglich neun Punkte hinter den Aufstiegsrängen liegt.
Darauf, dass Regensburg eine Aufholjagd nach ganz oben starten kann, sollte man zwar nicht unbedingt wetten, doch alleine der genannte Abstand zeigt auf, wie eng es in der 3. Liga einmal mehr zugeht. An der Spitze thront weiterhin der MSV Duisburg, der gegen den SV Waldhof Mannheim erstmals nach fünf sieglosen Spielen mit vier Unentschieden und einer Niederlage erstmals wieder gewann und seinen Status als Überraschungsteam festigte. Dahinter hat Energie Cottbus zwar das Verfolgerduell gegen den VfL Osnabrück mit 0:1 verloren, liegt aber dank der besseren Tordifferenz noch knapp vor dem Gegner vom Samstag. Rot-Weiss Essen (2:1 beim FC Ingolstadt) als Vierter ist nicht minder zu beachten, während sich Hansa Rostock (5:0 beim SSV Ulm) immer mehr heranarbeitet.
Am 14. Spieltag hatten die Fans, die ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen begleiten wollten, durchschnittlich eine relativ hohe Strecke zurückzulegen. Wieder einmal musste der Anhang von Hansa Rostock auf dem Weg aus dem hohen Norden in den Süden zum SSV Ulm einiges auf sich nehmen, ließ sich davon aber wie gewohnt nicht davon abhalten, die Kogge vor Ort zu unterstützen – und wurde dieses Mal so richtig belohnt – wie generell gleich fünf Auswärtssiege zu verzeichnen waren.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
MSV Duisburg – Waldhof Mannheim 22.241 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 298 Reisekilometer
Energie Cottbus – VfL Osnabrück 11.072 Zuschauer / 600 Gästefans / 511 Reisekilometer
SC Verl – Erzgebirge Aue 2.518 Zuschauer / 380 Gästefans / 463 Reisekilometer
SSV Ulm – Hansa Rostock 11.786 Zuschauer / 2.600 Gästefans / 811 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – TSG Hoffenheim II 3.676 Zuschauer / 13 Gästefans / 177 Reisekilometer
FC Ingolstadt – Rot-Weiss Essen 4.446 Zuschauer / 700 Gästefans / 565 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 11.814 Zuschauer / 15 Gästefans / 526 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 2.000 Zuschauer /1.400 Gästefans / 398 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 15.210 Zuschauer / 4.500 Gästefans / 128 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln 2.425 Zuschauer / 150 Gästefans / 160 Reisekilometer
Nach dem 3:0-Sieg in der Vorwoche gegen Energie Cottbus haben sich die Fans der Münchner Löwen durchaus zuversichtlich auf den Weg nach Regensburg gemacht. Dort allerdings erlebte der weiß-blaue Anhang einen desaströsen Auftritt der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski, die in allen Belangen unterlegen war und letztlich auch deutlich mit 0:4 verlor.
Für die rund 4.500 Fans der Löwen, die in großer Zahl auch aus Regensburg und Umgebung ins Jahnstadion gekommen waren, verlief die Heimfahrt dementsprechend mit gedrückter Stimmung.







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