
In den ersten Wochen von Markus Kauczinski als Trainer des TSV 1860 München wechselten sich Licht und Schatten ab. Auf einen 3:1-Sieg gegen den zuvor noch ungeschlagenen MSV Duisburg bei Kauczinskis Premiere folgte eine 1:3-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim und nach dem anschließenden 3:0-Heimsieg gegen Energie Cottbus ging es am vergangenen Wochenende mit einer 0:4-Klatsche beim SSV Jahn Regensburg in die Länderspielpause. Passend zu diesem Auf und Ab steht nach 14 Spieltagen ein enttäuschender 14. Tabellenplatz zu Buche, mit dem die Münchner Löwen weit vom eigentlichen Saisonziel Aufstieg entfernt sind.
Bei allerdings auch nur acht Punkten Rückstand auf Rang drei ist die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd intakt. Der Kader der Löwen verfügt in jedem Fall über das Potential für deutlich mehr als einen Platz in der unteren Tabellenhälfte der 3. Liga – sofern die dafür nötige Konstanz Einzug hält. Seiner Mannschaft zu Stabilität zu verhelfen und künftig auswärts ähnlich aufzutreten wie in den Heimspielen gegen Duisburg und Cottbus ist eine der wichtigsten Aufgaben Kauczinskis, der sich am Mittwoch immerhin im Landespokal über einen Erfolg in der Fremde freuen durfte, der auch für das Selbstvertrauen enorm wichtig war.
Beim TSV Aubstadt gewannen die Löwen durch Tor von Kevin Volland (35.), Thore Jacobsen (48., Elfmeter), Philipp Maier (52.) und Maximilian Wolfram (88.) standesgemäß mit 4:0 und stehen damit im Halbfinale. Ebenso wie die Würzburger Kickers, während der FC Ingolstadt und Jahn Regensburg sowie die SpVgg Unterhaching und Wacker Burghausen die beiden übrigen Halbfinalisten erst noch ermitteln.
„Man hat gemerkt, dass das die Mannschaft gewurmt hat“, freute sich Kauczinski nach dem Pokalspiel über die Reaktion seiner Mannschaft auf die Pleite in Regensburg und zollte sowohl dem Gegner als auch seinen Schützlingen Respekt: „Der TSV Aubstadt hat es uns schwer gemacht, aber meine Mannschaft hat eine konzentrierte Leistung gezeigt.“
Dass eine schnelle Antwort auf die schwache Vorstellung am Sonntag geglückt ist, war für Kauczinski von hoher Bedeutung, auch mit Blick auf die nächsten Wochen und das Verhältnis zu den Anhängern: „Wir wollen Vertrauen zu den Fans aufbauen. Aktuell befinden wir uns in einer Achterbahnfahrt. Deswegen war es wichtig, dass wir wieder aufstehen und man sich auf uns verlassen kann.“
Das positive Gefühl wollen die Löwen natürlich mitnehmen ins Heimspiel nach der Länderspielpause am 23. November gegen den 1. FC Saarbrücken. Dann werden Jesper Verlaat und Morris Schröter weiterhin nicht dabei sein. Die beiden Leistungsträger befinden sich aber auf einem guten Weg zurück und sollen spätestens nach der Winterpause wieder mitwirken können.
Der nach einem Sehnenriss im Hüftbeuger in dieser Saison noch gar nicht eingesetzte Schröter absolvierte nun immerhin wieder individuelles Lauftraining auf dem Rasen, teilweise auch mit Ball. Bleiben Rückschläge aus, könnte der 30-Jährige im neuen Jahr wieder eine Option sein.
Etwas schneller gehen könnte es nach einer Muskelverletzung bei Innenverteidiger Verlaat, der in der „Abendzeitung“ angesprochen auf ein mögliches Comeback vor Weihnachten aber noch etwas zurückhaltend war: „Natürlich will ich das, aber wollen und die Realität sind zwei verschiedene Sachen. Ich will beschwerdefrei und fit sein.“







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