
Weil der MSV Duisburg bereits am heutigen Freitag bei der TSG Hoffenheim II vor einer schwierigen Aufgabe steht, sich zudem am Sonntag die punktgleichen Konkurrenten Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus direkt duellieren, könnte der VfL Osnabrück an der Tabellenspitze der 3. Liga an diesem Wochenende zum großen Gewinner werden – immer vorausgesetzt, die Lila-Weißen lassen selbst keine Federn und gewinnen ihr Heimspiel am Samstag gegen den FC Ingolstadt.
Nachdem aus den letzten drei Spielen vor der Länderspielpause sieben Punkte eingefahren worden sind, hat in der Pause weniger das 2:2 bei den Sportfreunden Lotte, aber dafür das 4:1 beim VfL Bochum das Selbstvertrauen der Mannschaft von Trainer Timo Schultz weiter gestärkt. Die beiden. Testspiele sind zwar nicht überzubewerten, lassen aber in der Offensive auf eine Steigerung hoffen, wo nach 18 Toren in den bisherigen 14 Partien noch reichlich Luft nach oben ist – schließlich haben nur vier andere Teams noch seltener getroffen als der VfL.
Während die aus der 2. Bundesliga gekommenen Kai Pröger und Luc Ihorst teils auch aus Verletzungsgründen die Erwartungen noch nicht erfüllen konnten und zuletzt beide nur noch von der Bank kamen, hat Robin Meißner immerhin vier Mal getroffen und klar Stürmer Nummer eins. Der 20-jährige Bernd Riesselmann wurde zwar durch einen Infekt zurückgeworfen, hat mit zwei Vorlagen in acht Einsätzen aber schon angedeutet, grundsätzlich das Potential für die 3. Liga zu haben.
Obwohl Trainer Schultz in der Regel nur mit einem zentralen Angreifer spielt und Meißner in dieser Rolle gesetzt ist, gilt es als durchaus möglich, dass die Abteilung Attacke in der Winterpause verstärkt wird. Denkbar, dass auch der Abgang eines Stürmers die Möglichkeiten schafft, dass ein neuer Angreifer verpflichtet werden kann.
Ein heißer Kandidat für den winterlichen Absprung ist Nikky Goguadze, der erst im Januar vom Bremer SV gekommen ist und in der Rückrunde der vergangenen Saison in sechs Einsätzen zwei Mal getroffen hat. In der laufenden Saison kam der 27-Jährige aber nur am ersten Spieltag zum Zug. Goguadze stand beim torlosen Unentschieden gegen Alemannia Aachen sogar in der Startelf, wurde aber nach einer knappen Stunde ausgewechselt und in der Folge nur noch zwei Mal für den Spieltagskader berücksichtigt. Eingesetzt wurde der Niederländer mit georgischen Wurzeln gar nicht mehr.
Nach Informationen des „kicker“ würde sich nun der VfB Oldenburg im Rennen um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord gerne mit Goguadze verstärken. Nicht zufällig, sondern weil Goguadze in jener Liga in der Hinserie der vergangenen Saison in 19 Spielen für den Bremer SV 18 Mal eingenetzt und sich so für den Wechsel an die Bremer Brücke empfohlen hatte.
Als Knackpunkt für den Wechsel gelten die Finanzen. Goguadze würde in Oldenburg sicherlich weniger verdienen als in Osnabrück, müsste somit zu Abstrichen bereit sein. Der VfL würde derweil kaum eine Ablöse kassieren, müsste vielmehr gegebenenfalls etwaige Gehaltsunterschiede kompensieren, könnte aber auf diese Weise dennoch etwas Spielraum für eigene Wintertransfers schaffen.







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