
Aufsteigen kann die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim zwar nicht, doch natürlich will der Bundesliga-Unterbau eine möglichst gute Saison in der 3. Liga spielen, an deren Ende neben dem Klassenerhalt vor allem auch die Weiterentwicklung der vielen aus dem eigenen NLZ stammenden Talente stehen soll.
Die Mission Klassenerhalt ist mit 24 Punkten aus den ersten 15 Spielen, die aktuell Platz sechs ergeben, bereits auf einem sehr guten Weg. Extrem nachlassen darf die Mannschaft von Trainer Stefan Kleineheismann aber nicht, kann es in Liga drei doch schnell in die andere Richtung gehen.
Für einen Einbruch der Hoffenheimer Zweitvertretung spricht allerdings momentan wenig. Nicht zuletzt die mit schon 32 erzielten Toren drittbeste Offensive der Liga dürfte weiterhin ein Erfolgsgarant bleiben. Besonders herausragend agieren dort zwei Akteure, die es bisher beide auf acht Saisontore bringen. Zum einen Paul Hennrich, der meist auf dem linken Flügel eingesetzt wird, zuletzt aber öfter auch etwas zurückhängend im Mittelfeld agierte. Und zum anderen Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der auf dem rechten Flügel gesetzt ist und für seine acht Treffer sowie drei Vorlagen sogar nur 14 Einsätze benötigt hat.
Der in Spanien geborene und auch mit einem marokkanischen Pass ausgestattete Amaimouni-Echghouyab wurde 2023 im Nachwuchs von Arminia Bielefeld aussortiert und kam dann nach einjährigem Intermezzo bei der SpVgg Erkenschwick 2024 nach Hoffenheim. Schon zum Aufstieg trug der dribbelstarke Flügelspieler in 28 Spielen der Regionalliga Südwest sieben Tore und neun Assists bei.
Eine Klasse höher ist Amaimouni-Echghouyab nun richtig durchgestartet und klopft vehement ans Tor zu den Profis. Bislang allerdings erhielt der Youngster in der Bundesliga-Mannschaft noch keine Chance, sich zu zeigen. Ob sich das auf absehbare Zeit ändert, bleibt abzuwarten, schließlich ist das Team von Trainer Christian Ilzer im Offensivbereich stark besetzt.
Wenn nicht in Hoffenheim, dann wird Amaimouni-Echghouyab ab kommenden Sommer andernorts oberhalb der 3. Liga weitergehen. „Ich fokussiere mich nur auf die Liga – Woche für Woche. Alles andere ist mir momentan unwichtig. Wo ich dann nächste Saison spiele, werden wir sehen“, will der Rechtsaußen seine Zukunft in der „Reviersport“ zwar noch nicht zum Thema machen, doch das Interesse zahlreicher Vereine dürfte zu ihm längst durchgedrungen sein.
Mit dem VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, dem VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln sollen laut „Reviersport“ fünf Bundesligisten interessiert sein, ebenso wie Como 1907 aus der Serie A und der belgische Spitzenklub FC Brügge. Zudem berichtet die „WAZ“, dass auch der FC Schalke 04 Amaimouni-Echghouyab im Blick haben soll.
Interessant ist Amaimouni-Echghouyab für andere Klubs nicht zuletzt auch wegen seines auslaufenden Vertrages und der Möglichkeit, ablösefrei wechseln zu können. Dass es zu einem Abschied zum Nulltarif kommt, werden die Hoffenheimer Verantwortlichen aber sicher verhindern wollen. Für Spannung ist in der Personalie auf jeden Fall gesorgt.







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