
Mit dem 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den SV Wehen Wiesbaden ist der SV Waldhof Mannheim auf einen einstelligen Tabellenplatz geklettert. Rang neun sind nach 15 Spieltagen eine ordentliche Zwischenbilanz, insbesondere auch gemessen daran, dass der Start inklusive dem frühen Trainerwechsel von Dominik Glawogger zu Luc Holtz nicht wie erhofft verlaufen ist.
Wohin der Weg der Buwe in dieser Spielzeit in einer abgesehen von den negativen Ausreißern am unteren Ende der Tabelle wieder sehr ausgeglichenen 3. Liga führt, lässt sich derzeit noch schwer absehen. Bei sieben Punkten Rückstand auf das punktgleiche Spitzentrio sowie fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone sollte das Hauptaugenmerk aber erst einmal darauf gelegt werden, das Polster nach hinten zu vergrößern.
Das Restprogramm bis Weihnachten bietet dazu durchaus die Chance, ist aber auch nicht ungefährlich. So gastiert der Waldhof am Samstag beim abgeschlagenen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05, wobei die Schnüdel in vielen Spielen lange auf Augenhöhe waren und sicherlich nicht im Vorbeigehen geschlagen werden können. Danach kommt der 1. FC Saarbrücken ins Carl-Benz-Stadion, bei dem abgewartet werden muss, ob der Trainerwechsel einen Effekt zeitigt, ehe beim SSV Jahn Regensburg und gegen den FC Ingolstadt zwei derzeit hinter dem Waldhof stehende Klubs warten, die sich ingesamt aber bislang unter Wert geschlagen haben.
Den jüngsten Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:0), mit dem nach den zuvor erlittenen Niederlagen bei der TSG Hoffenheim II (0:2) und beim MSV Duisburg (1:2) ein längerer Negativtrend verhindert wurde, in Schweinfurt zu bestätigen, wäre in jedem Fall wertvoll.
Ob mit Terrence Boyd just der gegen Wiesbaden zum Matchwinner avancierte Angreifer erneut in der Startelf ran darf, ist allerdings offen. Der 34-Jährige, der in Duisburg bei seiner neunten Einwechslung sein erstes Saisontor erzielte und am vergangenen Wochenende erstmals in der Anfangsformation ran durfte, profitierte auch vom Ausfall von Felix Lohkemper wegen einer Muskelblessur.
Lohkemper, der mit sechs Treffern die interne Torschützenliste anführt, ist nun aber ins Training zurückgekehrt und wohl bereit für einen Einsatz am Samstag. Coach Holtz könnte dann zum eigentlich üblichen 4-4-2 mit Lohkemper und dem auch gesetzten Kennedy Okpala als Doppelsturm zurückkehren, anstelle des gegen Wiesbaden praktizierten Dreier-Angriffs mit Boyd im Zentrum.
Auf mutmaßlich schwer bespielbarem Platz wird Mannheim in Schweinfurt allerdings möglicherweise nicht umhin kommen, auf ein einfaches Spiel mit hohen Bällen in die Spitze zu setzen. Dafür wiederum wäre Boyd mit seinen 1,88 Metern prädestiniert und dürfte zumindest im Laufe der Begegnung von der Bank aus ins Spiel kommen – sofern Holtz in der Hoffnung auf einen Flow beim Routinier nicht sogar die Entscheidung trifft, Lohkemper erst noch in der Hinterhand zu behalten und Boyd abermals von Beginn an zu bringen.







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