
Wenige Wochen vor Weihnachten wird es im vorderen Bereich der Tabelle der 3. Liga immer enger. Während der MSV Duisburg (3:1 gegen Alemannia Aachen) dank der nun um einen Treffer besseren Tordifferenz an Energie Cottbus (3:2 gegen Viktoria Köln) vorbeiziehen und wieder die Tabellenführung übernehmen konnte, hat sich der SC Verl mit einem 4:1-Erfolg im Verfolgerduell gegen den VfL Osnabrück auf Platz drei geschoben.
Rot-Weiss Essen hielt mit einem 3:2-Sieg beim 1. FC Saarbrücken, bei dem der Trainerwechsel erst einmal nicht den ganz großen Effekt hatte, ebenso Anschluss wie Hansa Rostock. Die Kogge setzte ihren positiven Lauf mit einem 3:0-Sieg beim SSV Jahn Regensburg fort und ist liegt als Sechster nur noch drei Punkte hinter Platz drei.
Auch Waldhof Mannheim (3:2 beim 1. FC Schweinfurt 05) und der TSV 1860 München (1:0 beim SSV Ulm) sind noch lange nicht abzuschreiben. Am anderen Ende der Tabelle wird es für Schweinfurt und den TSV Havelse (1:2 beim VfB Stuttgart II) immer düsterer, langsam, aber sicher indes auch für den SSV Ulm, der auch die zweite Partie unter dem als Retter verpflichteten Trainer Pavel Dotchev verlor.
Gleich drei Fangruppen – 1860 München, Alemannia Aachen und der VfL Osnabrück – kamen in den Genuss einer relativ kurzen Auswärtsfahrt. Alle drei Vereine konnten so auch auch zahlenmäßig große Unterstützung bauen. Ebenso wie in weiterer Entfernung und praktisch immer Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock, das trotz der weitesten Anreise aller Auswärtsteams in Regensburg stimmungstechnisch ein gefühltes Heimspiel hatte.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue 2.856 Zuschauer / 320 Gästefans / 425 Reisekilometer
MSV Duisburg – Alemannia Aachen 28.119 Zuschauer / 5.500 Gästefans / 104 Reisekilometer
FC Ingolstadt – TSG Hoffenheim II 3.945 Zuschauer / 10 Gästefans / 270 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – Rot-Weiss Essen 12.996 Zuschauer / 1.600 Gästefans / 330 Reisekilometer
Energie Cottbus – Viktoria Köln 8.628 Zuschauer / 40 Gästefans / 661 Reisekilometer
SSV Ulm – TSV 1860 München 16.159 Zuschauer / 5.000 Gästefans / 149 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – Waldhof Mannheim 3.882 Zuschauer / 1.320 Gästefans / 219 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – Hansa Rostock 11.302 Zuschauer / 2.200 Gästefans / 699 Reisekilometer
SC Verl – VfL Osnabrück 4.570 Zuschauer / 2.300 Gästefans / 63 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – TSV Havelse 300 Zuschauer / 10 Gästefans / 486 Reisekilometer
Natürlich spielte auch die mit nur etwas mehr als 100 Kilometern relativ geringe Entfernung eine Rolle, doch selbstverständlich war es dennoch nicht, dass rund 5.500 Fans Alemannia Aachen zum Auswärtsspiel beim MSV Duisburg begleiteten. Gelohnt hat sich der Ausflug am Samstagnachmittag für den schwarz-gelben Anhang allerdings nicht. Denn die Alemannia lieferte vor allem im ersten Durchgang eine ganz schwache Vorstellung ab und lag schon nach 41 Minuten weitgehend aussichtlos mit 0:3 zurück.
Dem eingewechselten Faton Ademi gelang in der 80. Minute zwar der Anschlusstreffer zum 1:3, doch mehr war für die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic, der im dritten Spiel auf der Alemannia-Bank die zweite Niederlage mitansehen musste, nicht mehr drin. Viele der enttäuscht aus Duisburg abgereisten Fans werden sich wohl dennoch am kommenden Sonntag auf eine deutlich weitere Reise machen, gastiert Aachen dann doch bei Hansa Rostock.







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