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Mit dem in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt zu erwartenden 3:0-Sieg bei einem zuvor durchaus auch formstarken SSV Jahn Regensburg hat Hansa Rostock am vergangenen Sonntag seine positive Entwicklung fortgesetzt und sich den Aufstiegsrängen weiter angenähert.
Seitdem Cedric Harenbrock mit seinem Ausgleichstreffer am 3. Oktober zum 2:2 beim MSV Duisburg mutmaßlich die Trennung von Trainer Daniel Brinkmann verhindert hat, befindet sich die Kogge auf einem vielversprechenden Weg. Während im Landespokal mit zwei Pflichtsiegen bei unterklassigen Gegnern das Viertelfinale erreicht wurde, holte Hansa aus den letzten sechs Ligaspielen 16 Punkte.
Platz sechs ist der Lohn für diesen Aufschwung, soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Vielmehr hat Hansa den auch nur noch drei Zähler entfernten dritten Platz im Visier. Und auch das Spitzenduo Duisburg und Energie Cottbus, die sich nun am Wochenende direkt gegenüberstehen und gegenseitig Punkte wegnehmen, ist nur noch fünf Zähler entfernt. Der Wiederaufstieg im zweiten Anlauf scheint mit Blick auf die aktuelle Verfassung Hansa somit ein alles andere als unerreichbares Ziel zu sein.
Gegen Alemannia Aachen mit Ex-Trainer Mersad Selimbegovic, der den Abstieg 2023/24 nicht mehr verhindern konnte, beim VfB Stuttgart II und gegen den 1. FC Saarbrücken will Rostock nun im Endspurt bis Weihnachten ordentlich weiter punkten, um dann im neuen Jahr richtig anzugreifen. Trainer Brinkmann, der seinen Vertrag wie Sportdirektor Amir Shapourzadeh zwischenzeitlich sogar verlängert hat, wird dann aller Voraussicht nach weitgehend mit dem aktuellen Kader weiterarbeiten, der mit Blick auf die letzten Wochen definitiv großes Potential besitzt.
Neuzugänge im Januar sind zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, aber auch nicht unbedingt zu erwarten. Stattdessen hat Shapourzadeh schon durchblicken lassen, das aktuell 31 Akteure umfassende Aufgebot in der winterlichen Transferperiode gerne etwas verschlanken zu wollen, womit automatisch auch der Gehaltsetat ein wenig entlastet würde.
Kandidaten für eine Abschied im Winter gibt es durchaus mehrere. Neben dem schon seit längerem ausgemusterten und in dieser Saison noch nicht eingesetzten Stürmer Albin Berisha gehören zum Kreis der potentiellen Streichkandidaten mit Dominik Lanius und Dario Gebuhr auch zwei Innenverteidiger, die nahezu keine Rolle spielen. Während bei Lanius angesichts eines auslaufenden Vertrages nur ein fester Abschied möglich ist, könnte beim 22-jährigen Gebuhr auch eine Leihe zum Thema werden.
Potentielle Leihspieler sind mit Tim Krohn und Fiete Bock auch zwei Offensivtalente, die momentan beim FC Hansa nur wenig Aussicht auf Spielzeit haben. Der 20-jährige Krohn hat vergangene Saison unter anderem mit zwei Toren bereits erste Duftmarken in der 3. Liga gesetzt, kam in den jüngsten fünf Partien aber gar nicht mehr zum Zug und könnte Rostock vorübergehend verlassen.
Der 18-jährige Bock kommt ebenfalls für eine Leihe in Frage, könnte nach einer längeren, krankheitsbedingten Pause und nur einem Kurzeinsatz in der 3. Liga aber auch weiter über die Oberliga-Mannschaft Spielpraxis sammeln.







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