
Ein Jahr nach der Trennung von Trainer Pavel Dotchev in misslicher Lage stellt sich die Situation beim FC Erzgebirge Aue wieder höchst angespannt dar. Die Veilchen stehen nach 16 Spieltagen mit nur 17 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz, der am Ende der Saison den Sturz in die Regionalliga zur Folge hätte – der wiederum auf allen Ebenen einer Zäsur gleichkäme und mit Blick auf Vereine wie den Chemnitzer FC, Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Erfurt oder den Halleschen FC durchaus auch einen längeren Abschied vom bundesweiten Fußball bedeuten könnte.
Um die drohende Gefahr wissen die Verantwortlichen im Erzgebirge, die indes erst seit kurzem am Ruder sind. Der neu gewählte Vorstand mit Thomas Schlesinger, Jens Haustein, Andres Stark und Jörg Püschmann kam am Dienstag zwar turnusmäßig zusammen, aber dennoch war die Sitzung keine gewöhnliche. Grund dafür war die sportliche Situation, die sich nach zuvor immerhin sechs Punkten aus vier ungeschlagenen Spielen mit der 1:3-Niederlage am vergangenen Freitag beim SV Wehen Wiesbaden wieder zugespitzt hat.
Erwartungsgemäß gab es zwar noch keine Beschlüsse, doch der Vorstand machte in einem offiziellen Statement deutlich, dass sehr zeitnah Ergebnisse eingefahren werden müssen: „Wir haben die sportliche Entwicklung des letzten Jahres analysiert, speziell die vergangenen Spiele mit all ihren Begleiterscheinungen wie Personalsorgen, Leistung und Spielverläufen betrachtet. Gegen Ingolstadt am Sonntag zählen nur Punkte, es geht aktuell einzig und allein um Ergebnisse in einer schwierigen Phase“, wird Präsident Thomas Schlesinger zitiert, nicht ohne anzufügen, an einen Aufschwung in der vorhandenen Konstellation zu glauben: „Das trauen wir unserer Mannschaft und dem Trainerteam zu.“
Mehr als das unter anderem via Vereinshomepage verbreitete Statement wollten die Auer Verantwortlichen nicht sagen, sich wenig überraschend auch nicht dazu äußern, was im Fall der Fälle – einer Niederlage gegen den FC Ingolstadt – passieren könnte. Dass es dann für den erst seit Jahresanfang amtierenden, aber dennoch schon mehrfach angezählten Trainer Jens Härtel eng werden könnte, ist kein Geheimnis.
Mit in der Verantwortung steht neben dem Trainer aber auch Geschäftsführer Matthias Heidrich, der letztlich sowohl für die Trainerauswahl als auch die Kaderzusammenstellung zuständig war und ist. Dass nun schon seit längerem der erhoffte Erfolg ausbleibt, fällt automatisch auch auf Heidrich zurück, über den intern auch diskutiert werden dürfte.
Nicht optimal im Vorfeld der Partie gegen Ingolstadt ist derweil, dass bereits mögliche Nachfolger für Coach Härtel kursieren, was mutmaßlich für Ablenkung sorgt. „Tag24“ bringt mit Torsten Ziegner und Mark Zimmermann zwei derzeit vereinslose Fußball-Lehrer ins Gespräch, die zum einen die 3. Liga gut kennen und zum anderen im Ostfußball zu Hause sind.
Beide können sofort übernehmen, wobei unklar ist, ob es sich bis dato um reine Spekulationen handelt oder hinter den Kulissen schon Kontakte geknüpft worden sind.







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