
Vor der letzten Länderspielpause des Jahres hat der TSV 1860 München Anfang November beim SSV Jahn Regensburg mit 0:4 verloren und schon nach dem vierten Spiel unter Trainer Markus Kauczinski war die Frage berechtigt, ob die Probleme bei den Löwen nicht weitaus tiefer liegen als nur am Spielfeldrand.
Seitdem allerdings hat unter Kauczinski eine Entwicklung eingesetzt, die in die richtige Richtung zeigt und an der Grünwalder Straße sogar wieder die Hoffnung aufkommen lässt, im neuen Jahr vielleicht doch noch im Aufstiegsrennen mitmischen zu können. Nach einem 4:0-Sieg im Landespokal beim TSV Aubstadt gewann Sechzig zunächst zu Hause mit 2:0 gegen den 1. FC Saarbrücken und legte am vergangenen Wochenende einen 1:0-Erfolg beim SSV Ulm nach.
Unter dem Strich steht nach 16. Spieltagen zwar nur der zehnte Tabellenplatz, doch gleichzeitig sind es auch nur sechs Zähler Rückstand auf Platz drei – bei noch 22 ausstehenden Partien sicherlich keine unüberwindbar Distanz, wenn es den Löwen gelingt, einigermaßen Konstanz auf gutem Niveau zu entwickeln und sich nicht von den in München praktisch immer vorhandenen Nebenkriegsschauplätzen ablenken zu lassen.
Um im neuen Jahr richtig angreifen zu können, dann vielleicht auch mit der einen oder anderen Verstärkung auf dem winterlichen Transfermarkt, wäre ein erfolgreicher Endspurt bis Weihnachten natürlich Gold wert. Das Restprogramm des Jahres bietet dazu durchaus die Gelegenheit, denn gegen den 1. FC Schweinfurt 05 und beim FC Ingolstadt warten in zwei bayerischen Duellen keine unüberwindbaren Hürden, ehe das Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Verl abgeschlossen wird – der aktuell Rang drei belegt und gegen den somit Big-Points eingefahren werden könnten.
Hoffnung für das neue Jahr macht ein auch unabhängig von möglichen Neuzugängen dann aller Voraussicht nach wieder größerer Kader. Tunay Deniz wird zwar mit einer schweren Knieverletzung noch länger fehlen, doch Morris Schröter, Manuel Pfeifer und Raphael Schifferl sollten nach der Winterpause wieder dabei sein und zum einen den Konkurrenzkampf befeuern und zum anderen die Qualität in der ersten Elf anheben.
Kapitän Jesper Verlaat könnte unterdessen sogar schon zeitnah wieder zu einer Option werden. Der niederländische Innenverteidiger, der mit einer Muskelverletzung zweieinhalb Monate lang außer Gefecht gesetzt war, trainiert bereits seit einigen Tagen wieder mit der Mannschaft und könnte früher als erwartet sein Comeback feiern.
Galt Verlaats Rückkehr im Jahr 2025 zuletzt noch als unwahrscheinlich, kommt nun zwar das Spiel gegen Schweinfurt am Samstag noch zu früh, doch eine Woche später beim FC Ingolstadt könnte der 29-Jährige zumindest wieder im Kader stehen – immer vorausgesetzt, in den kommenden Trainingseinheiten kommt es nicht zu einem Rückschlag.







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