
Mit einem 3:2-Sieg im Top-Spiel gegen den MSV Duisburg hat Energie Cottbus seine Tabellenführung in der 3. Liga ausgebaut und dabei nicht nur vom eigenen Erfolg, sondern auch von Punktverlusten der weiteren Verfolger profitiert.
Der SC Verl (2:2 beim TSV Havelse), Rot-Weiss Essen (1:1 gegen den VfB Stuttgart II) und trotz langer Überzahl auch Hansa Rostock (2:2 gegen Alemannia Aachen) mussten sich allesamt mit Unentschieden begnügen, während der VfL Osnabrück dem SV Wehen Wiesbaden sogar mit 0:1 unterlag.
Mit Waldhof Mannheim (2:1 gegen den 1. FC Saarbrücken) und dem TSV 1860 München (3:1 gegen den 1. FC Schweinfurt 05) konnten so zwei Traditionsklubs die Lücke zu den Aufstiegsrängen verkleinern und die 3. Liga nochmals enger gestalten als ohnehin schon. Zwischen Duisburg auf dem zweiten Platz und den Münchner Löwen auf Rang neun liegen so nur noch fünf Zähler.
Begleitet wurden die zehn Partien des Wochenendes nicht überall, aber doch vielerots von einer stattlichen Kulisse. Dazu trugen vielfach auch zahlreiche Auswärtsfahrer wieder ihren Teil bei. Insbesondere Duisburg in Cottbus und Aachen in Rostock konnten trotz der jeweils weiten Anreise auf eine ebenso bemerkenswerte wie stattliche Unterstützung aus dem Gästeblock bauen.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Rot-Weiss Essen – VfB Stuttgart II 16.187 Zuschauer / 54 Gästefans / 421 Reisekilometer
VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden 14.212 Zuschauer / 87 Gästefans / 372 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – SSV Jahn Regensburg 1.021 Zuschauer / 500 Gästefans / 285 Reisekilometer
Energie Cottbus – MSV Duisburg 13.144 Zuschauer / 900 Gästefans / 642 Reisekilometer
Viktoria Köln – SSV Ulm 3.251 Zuschauer / 550 Gästefans / 447 Reisekilometer
TSV Havelse – SC Verl 1.012 Zuschauer / 300 Gästefans / 131 Reisekilometer
TSV 1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 15.000 Zuschauer / 1.050 Gästefans / 296 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken 16.245 Zuschauer / 3.500 Gästefans / 144 Reisekilometer
Hansa Rostock – Alemannia Aachen 24.103 Zuschauer / 800 Gästefans / 660 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt 5.710 Zuschauer / 75 Gästefans / 301 Reisekilometer
Die Hoffnung des 1. FC Saarbrücken, nach dem Trainerwechsel von Alois Schwartz zum zunächst interimsweise eingesprungenen Sportdirektor Jürgen Luginger direkt in die Spur zu finden, hat sich nicht erfüllt. Trotz einer mit 2:3 gegen Rot-Weiss Essen verlorenen Heimpremiere Lugingers konnte der FCS im Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim aber auf die Unterstützung von rund 3.500 mitgereisten Anhängern bauen, die die freilich auch vergleichsweise kurze Strecke von 144 Kilometern auf sich genommen haben.
Wirklich gelohnt hat sich die Reise für den Saarbrücker Anhang indes nicht. Zwar konnte Abdoulaye Kamara in der 22. Minute die frühe Mannheimer Führung durch einen von Kennedy Okpala verwandelten Elfmeter ausgleichen und der Gästekurve einen Jubelmoment bescheren, doch auf das Mannheimer 2:1 in Minute 34 durch Terrence Boyd fanden die Gäste die passende Antwort nicht mehr.
Stattdessen stand für Saarbrücken unter dem Strich die bereits siebte Saisonniederlage und ein auf zwei Punkte geschrumpfter Vorsprung auf die Abstiegszone, womit rund um den Ludwigspark die Alarmsirenen immer lauter schrillen sollten.







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