
Mit drei Siegen in Folge gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:0), beim 1. FC Schweinfurt 05 (3:2) und zuletzt gegen den 1. FC Saarbrücken (3:2) hat sich der SV Waldhof Mannheim beinahe klammheimlich in Stellung gebracht und liegt als Tabellensiebter nur noch drei Punkte hinter Relegationsplatz drei. Der erste direkte Aufstiegsplatz ist auch nur vier Zähler entfernt, sodass in der Quadratestadt leises Träumen erlaubt ist.
Vor der Winterpause warten auf die Buwe beim SSV Jahn Regensburg und gegen den FC Ingolstadt noch Spiele gegen schlechter platzierte Klubs, die zwar sicherlich nicht einfach werden, aber dennoch die Chance beinhalten, die bereits erarbeitete Ausgangsposition zu festigen und sogar noch zu verbessern.
Die Voraussetzungen scheinen durchaus günstig, insbesondere auch mit Blick auf die Mannheimer Offensive. So hat Routinier Terrence Boyd einerseits zwar angekündigt, am Ende der Saison seine Schuhe an den Nagel zu hängen. Andererseits trifft der 34-Jährige derzeit herausragend. Fünf seiner sechs Saisontore in nur zwölf Einsätzen erzielte Boyd an den jüngsten vier Spieltagen, an denen der wuchtige Mittelstürmer nur deshalb mehr Spielzeit erhalten hat, weil Felix Lohkemper verletzt ausgefallen ist.
Mittlerweile ist Lohkemper zwar wieder fit, doch wäre es eine Überraschung, würde Trainer Luc Holtz in Regensburg auf den so formstarken Boyd verzichten. Wie gegen Saarbrücken muss sich Lohkemper wohl erneut mit der Joker-Rolle begnügen. Denn an einem dritten Mannheimer Angreifer führt aktuell erst recht kein Weg vorbei. Kennedy Okpala hat den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gemacht und sich nicht nur mit sieben Toren und drei Vorlagen an den ersten 17 Spieltagen unentbehrlich gemacht.
Der 20-Jährige, der vor zwei Jahren aus der U19 in die erste Mannschaft aufgerückt ist, besitzt indes nicht nur für das Mannheimer Spiel großen Wert, sondern hat auch außerhalb der Kurpfalz längst Aufmerksamkeit erregt. Im Podcast „4zu3“ von „MagentaSport“ verriet der Angreifer nun selbst, dass es Kontakte zu Vereinen aus der 2. Bundesliga gab und schloss zumindest nicht ausdrücklich aus, schon im Winter den nächsten Schritt gehen zu wollen.
Wirklich beschäftigen will sich Okpala, dessen Vertrag in Mannheim am Saisonende ausläuft und den der SV Waldhof natürlich liebend gerne verlängern würde, mit dem Thema derzeit aber nicht: „Es ist jetzt nicht die Zeit für mich, mir Gedanken darüber zu machen, wo ich im Winter, im Sommer oder in zwei, drei Jahren spielen werde. Ich spiele jetzt gerade hier und möchte alles auf dem Platz lassen – und das werde ich auch machen.“
Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber will im „kicker“ den aktuellen Aufschwung zwar nicht alleine an den Stürmern und insbesondere an Okpala festmachen, ist sich der Begehrlichkeiten aber bewusst, die das Sturmtalent weckt. Noch allerdings will sich der Österreicher keine konkreten Gedanken für den Fall der Fälle machen:“Wenn Kennedy uns verlassen sollte, dann schauen wir, was wir machen können“, erklärte Zuber auch unter Verweis auf die begrenzten finanziellen Mittel, dass es keinen Vorgriff auf einen möglichen Abgang des Top-Torschützen geben wird.







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