
Nach drei 3:2-Siegen in Folge, unter anderem bei Rot-Weiss Essen und gegen den MSV Duisburg, also gegen zwei direkte Konkurrenten, hat der FC Energie Cottbus beste Chancen auf die Wintermeisterschaft in der 3. Liga. Die Lausitzer gehen mit drei Punkten Vorsprung auf Duisburg in die beiden letzten Spiele vor Weihnachten, die beim SV Wehen Wiesbaden und gegen den SSV Jahn Regensburg allerdings durchaus versprechen, herausfordernd zu werden.
Natürlich sähe es Trainer Claus-Dieter Wollitz gerne, wenn seine Mannschaft die Anzahl der Gegentore im Vergleich zu den letzten Wochen wieder etwas reduzieren könnte, doch solange unter dem Strich gewonnen wird, lässt sich auch eine ausbaufähige Defensivleistung verkraften. Maßgeblich dafür verantwortlich, dass Nachlässigkeiten im hinteren Bereich oft nicht entscheidend ins Gewicht gefallen, ist Tolcay Cigerci, der mit zwölf Toren und acht Vorlagen ligaweit die Scorer-Wertung anführt – und mit seinen Leistungen nicht zum ersten Mal auch andernorts Begehrlichkeiten geweckt hat.
Nachdem im Sommer ein Werben von Alemannia Aachen schnell wieder zu den Akten gelegt werden konnte, soll nun Medienberichten zufolge Rot-Weiss Essen die Fühler nach dem Cottbusser Unterschiedsspieler ausgestreckt haben. RWE, in der Tabelle mit fünf Punkten Rückstand auf Cottbus Vierter, plant im neuen Jahr offenbar einen entschlossenen Angriff auf die 2. Bundesliga und möchte sich dafür unter anderem auf der Zehner-Position verstärken.
Während Berkan Taz vom SC Verl im Winter nicht zu haben sein dürfte, soll Essen Cigerci ins Visier genommen haben, wird allerdings sehr wahrscheinlich auch in dieser Personalie leer ausgehen. Abgesehen davon, dass der FC Energie bei aller lukrativen Aussicht auf eine hohe Ablöse kaum einen direkten Konkurrenten wird stärken wollen, hat Cigerci selbst keinerlei Interesse an einem Wechsel im Januar.
„Wir sind total glücklich in Cottbus, haben gar keine Pläne zwecks eines Winterwechsels. Tolcay konzentriert sich darauf, mit Energie aufzusteigen“, kommentierte Cigercis Berater Kadir Özdogan auf Nachfrage von „Tag24“ die kursierenden Gerüchte und verriet zugleich, dass für seinen Schützling immer wieder Anfragen ins Haus flattern würden.
Dass Cigerci als frischgebackener Papa vor wenigen Wochen aus Berlin nach Cottbus gezogen ist, spricht klar gegen einen zeitnahen Abschied. Vielmehr darf man in der Lausitz wohl sogar hoffen, den 30-Jährigen längerfristig halten zu können. Aktuell läuft der Vertrag des deutsch-türkischen Technikers noch bis 2027 und eigentlich müsste man in Cottbus deshalb im kommenden Sommer über einen Verkauf nachdenken, um noch eine Ablöse generieren zu können.
Denkbar aber, dass sich Cigerci über 2027 hinaus an den FC Energie bindet. Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga würde die Chancen in dieser Hinsicht sicherlich nicht verringern.







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