
Die 3. Liga rückt kurz vor Weihnachten an der Tabellenspitze immer enger zusammen. Am 18. Spieltag, zugleich dem vorletzten der Hinrunde, blieben die auf den Plätzen eins bis vier ins Wochenende gegangenen Mannschaften allesamt sieglos, wodurch gleich mehrere Nachrücker aufschließen konnten.
Spitzenreiter Energie Cottbus verlor sogar mit 1:3 beim SV Wehen Wiesbaden, während der MSV Duisburg (0:0 gegen Erzgebirge Aue) und der SC Verl sowie Rot-Weiss Essen beim torlosen Direktduell Dritter gegen Vierter immerhin punkten konnten.
Essen rutschte trotz des Teilerfolges in Verl auf Rang sechs ab. Dazwischengeschoben haben sich der VfL Osnabrück (5:3 beim SSV Ulm) und mit Hansa Rostock (1:0 beim VfB Stuttgart II) die seit Wochen vielleicht formstärkste Mannschaft der Liga.
Herangetastet hat sich bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf Platz drei aber auch der TSV 1860 München (2:1 beim FC Ingolstadt) und selbst der SV Wehen Wiesbaden liegt als Neunter nach dem Erfolg über Cottbus nur vier Zähler hinter dem Relegationsrang zurück.
Die Reisestrecken für die Auswärtsfahrer waren am Wochenende bunt gemischt. Während Viktoria Köln nach Aachen und der TSV 1860 München nach Ingolstadt sehr kurz unterwegs waren, musste wieder einmal Hansa Rostock mit 813 Kilometern nach Stuttgart beinahe den zehnfachen Weg zurücklegen. Mit Energie Cottbus und Erzgebirge Aue mussten zwei weitere Ostklubs lange Anreisen auf sich nehmen, ebenso wie der VfL Osnabrück auf dem Weg aus dem Nordwesten in den Südosten nach Ulm.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
SSV Ulm – VfL Osnabrück 8.913 Zuschauer / 675 Gästefans / 552 Reisekilometer
SC Verl – Rot-Weiss Essen 4.269 Zuschauer / 1.900 Gästefans / 128 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – TSG Hoffenheim II 11.464 Zuschauer / 5 Gästefans / 183 Reisekilometer
Alemannia Aachen – Viktoria Köln 20.664 Zuschauer / 240 Gästefans / 82 Reisekilometer
FC Ingolstadt – TSV 1860 München 13.292 Zuschauer / 6.000 Gästefans / 84 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – Hansa Rostock 3.160 Zuschauer / 2.500 Gästefans / 813 Reisekilometer
MSV Duisburg – Erzgebirge Aue 18.508 Zuschauer / 320 Gästefans / 547 Reisekilometer
SV Wehen Wiesbaden – Energie Cottbus 4.071 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 612 Reisekilometer
SSV Jahn Regensburg – Waldhof Mannheim 7.292 Zuschauer / 700 Gästefans / 327 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – TSV Havelse 2.341 Zuschauer / 0 Gästefans / 341 Reisekilometer
Die Fans des TSV 1860 München haben bislang wahrlich kein einfaches Jahrtausend erlebt. Umso bemerkenswerter ist die noch immer sehr große Zahl der Löwen-Anhänger, die ihrer Mannschaft Woche für Woche den Rücken stärken.
Dass am 18. Spieltag in Ingolstadt und damit – etwas überspitzt formuliert – vor den Toren Münchens gespielt wurde, hat natürlich auch den einen oder anderen Gelegenheitsfahrer dazu animiert, live vor Ort dabei zu sein. Und nur dank der Gästefans war der ansonsten meist eher spärlich gefüllte Audi-Sportpark in Ingolstadt endlich wieder einmal fast voll.
Von den offiziell 13.292 Zuschauern waren mindestens 6.000 den Gästen zuzurechnen, gemessen am ansonsten üblichen Ingolstädter Schnitt wohl sogar noch mehr. Und kaum einer der Löwen-Fans dürfte sein Kommen bereut haben. Denn nach einem Rückstand durch Dennis Kaygin drehten Sigurd Haugen und Patrick Hobsch die Partie. Selbst rund 25 Minuten in Unterzahl nach Gelb-Rot für Kevin Volland konnten den Auswärtssieg der Sechziger nicht mehr verhindern.







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