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Anfang Oktober stand Daniel Brinkmann als Trainer von Hansa Rostock auf der Kippe und entging wohl nur deshalb einer Entlassung, weil seine Mannschaft beim MSV Duisburg (2:2) einen Punkt entführen konnte. Seitdem ist die Kogge aber nicht nur ungeschlagen, sondern Brinkmann hat zwischenzeitlich ebenso wie Sportdirektor Amir Shapourzadeh einen neuen Vertrag unterschrieben – mit einer nicht unberechtigt scheinenden Hoffnung, kommende Saison in der 2. Bundesliga arbeiten zu dürfen.
Denn seit jenem Remis in Duisburg verzeichnete Rostock aus acht Spielen sechs Siege und zwei Unentschieden, arbeitete sich damit bis auf den fünften Platz vor und wird nur noch durch einen Zähler von Relegationsrang drei und zwei Punkte vom zweite Platz getrennt. Den positven Lauf würde Hansa nun natürlich gerne fortsetzen und am liebsten mit einem Heimsieg am Samstag gegen den 1. FC Saarbrücken mit ins neue Jahr nehmen.
Seinen Teil zu einem Erfolg über Saarbrücken beitragen soll auch wieder Ryan Naderi, der am vergangenen Wochenende das goldene Tor zum 1:0-Sieg beim VfB Stuttgart II erzielte und generell mit sieben Treffern in verletzungsbedingt nur 14 Einsätzen bester Torschütze der Brinkmann-Elf ist. Naderi, der zudem noch zwei Treffer vorbereitet hat, untermauert im bisherigen Saisonverlauf die Einschätzung vieler Experten, dass für den 22-Jährigen noch deutlich mehr möglich ist als eine gute Rolle in der 3. Liga zu spielen.
Wann Naderi den nächsten Karriereschritt machen kann und wird, ist im Moment aber offen. Wie schon im vergangenen Sommer soll auch aktuell wieder der SC Paderborn seine Fühler nach dem Rostocker Torjäger ausgestreckt haben. Laut „Sky“ soll Naderi, der in den letzten Wochen unter anderem auch schon mit dem 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden in Verbindung gebracht worden ist, sogar intern den Wunsch nach einem Wechsel hinterlegt haben.
Darauf angesprochen wollte sich Sportchef Shapourzadeh gegenüber der „Ostsee-Zeitung“ nicht groß äußern, kündigte aber interne Gespräche an und ließ seinen Ärger darüber, dass derlei Gerüchte in die Welt gesetzt, vielleicht auch gezielt lanciert werden, durchklingen: „Auf solche Spielchen lasse ich mich nicht ein. Wir besprechen das mit unserem Spieler – und zwar intern – und wir sind für ihn da.“
Gleichzeitig bestätigte Shapourzadeh offen das Interesse aus Paderborn: „Es ist kein Geheimnis, dass Paderborn den Spieler im Sommer loseisen wollte und ihn weiterhin interessant findet.“ Allerdings werden die Ostwestfalen auch jetzt im Winter nicht erfolgreich sein, wie Shapourzadeh nach dem Erfolg in Stuttgart mit Naderis wichtigem Treffer unmissverständlich klarstellte: „Man sieht, wie wichtig er für uns ist, und deshalb wird er auch im Winter nicht nach Paderborn oder wohin auch immer wechseln.“
Aktuell ist schwer vorstellbar, dass sich an dieser strikten Haltung etwas ändert, zumal Hansa angesichts eines bis 2028 laufenden Vertrages alle Trümpfe in der Hand hält. Paderborn oder ein anderer Verein müsste dementsprechend schon sehr viel Geld auf den Tisch legen, damit die Rostocker Verantwortlichen überhaupt gesprächsbereit sein.







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