
Mit dem Heimspiel von Spitzenreiter Energie Cottbus gegen den SSV Jahn Regensburg beginnt am heutigen Freitag (Anstoß: 19 Uhr) der 19. Spieltag der 3. Liga, die sich anschließend in die Winterpause verabschiedet. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den MSV Duisburg, allerdings der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz benötigt Cottbus gegen den nur auf Rang 13 notierten Zweitliga-Absteiger einen Sieg, um aus eigener Kraft die Herbst- bzw. Wintermeisterschaft perfekt zu machen.
Nichts anderes ist natürlich das Ziel des im Vorjahr knapp am Aufstieg bzw. der Relegation vorbeigerauschten FC Energie, um mit einer optimalen Ausgangsposition ins neue Jahr starten zu können. Dann wird der Kader von Trainer Claus-Dieter Wollitz möglicherweise ein leicht verändertes Gesicht haben. Zumindest steht ein erster Abgang bereits fest, dem weitere folgen könnten – womit dann auch ein gewisser Spielraum für eigene Transfers entstehen könnte.
Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie gegen Regensburg gab Coach Wollitz bekannt, dass Erik Tallig Cottbus im Winter verlassen wird. Der 25-Jährige wurde zu Beginn des Jahres nach einem längeren Probetraining verpflichtet, konnte allerdings nicht wie erhofft Fuß fassen. Nach immerhin noch neun Einsätzen in der Rückrunde der vergangenen Saison reichte es in der laufenden Spielzeit nur zu einem 45-Minuten-Einsatz im Landespokal und in der 3. Liga nicht einmal zur Nominierung für den Spieltagskader.
Die Trennung ist somit folgerichtig und geht auch auf den Wunsch des Spielers zurück, der offenbar schon einen neuen Klub hat. Ein Auflösungsvertrag zum 31. Dezember wurde in jedem Fall schon unterschrieben. Wollitz bedauert den Abgang Talligs, noch mehr aber, dass der Offensivmann den Durchbruch in Cottbus nicht geschafft hat: „Ich finde das sehr traurig, weil er eigentlich alles mitbringt, was dieser Fußball ausmacht. Schweren Herzens muss ich dann mir eingestehen, dass ich das nicht so hinbekommen habe.“
Wollitz verriet, darüber hinaus auch einem weiteren Akteur mit geringer Perspektive in Cottbus eine Veränderung nahe gelegt zu haben: „Ich habe in dieser Woche noch mit einem weiteren Spieler gesprochen und ihm einen Wechsel empfohlen“, so der 60-Jährige, der allerdings keinen Namen nannte. Während medial unter anderem über Theo Ogbidi und Dennis Duah spekuliert wird, die kaum eine Rolle spielen, will Wollitz die Haltung von Dennis Slamar akzeptieren, der zwar noch ohne Saisoneinsatz ist, aber schon erklärt hat, nicht wechseln zu wollen.
Generell ist den Verantwortlichen in Cottbus um Wollitz und Kaderplaner Maniyel Nergiz daran gelegen, den Kader zu verkleinern. Sollten aber mehrere Spieler gehen, würde der FC Energie nicht zwingend untätig bleiben. In diesem Fall „wären wir sicherlich in der Lage, dann nochmal etwas auf dem Markt zu machen“, so Wollitz, der aktuell in dieser Hinsicht aber zurückhaltend und weit von Forderungen nach neuem Personal entfernt ist.







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