
Die 3. Liga hat sich mit dem 19. Spieltag in die Winterpause verabschiedet – und mit einer Konstellation nach Abschluss der Hinrunde, die für das Frühjahr in allen Bereichen der Tabelle jede Menge Spannung verspricht.
Dadurch, dass sich im Tabellenkeller der TSV Havelse in den vergangenen Wochen spürbar aufgebäumt hat, scheint einzig der 1. FC Schweinfurt nicht mehr zu retten, wohingegen ab dem SSV Jahn Regensburg auf Rang 13 alle Mannschaften stark gefährdet sind. Und auch die besser platzierten Klubs könnten in einer wieder einmal sehr engen Liga im Falle einer Negativserie noch in die Abstiegszone abrutschen.
Auf der anderen Seite hat Energie Cottbus trotz einer gegen Regensburg (2:2) verspielten 2:0-Führung die Herbstmeisterschaft gefeiert, allerdings nur acht Punkte mehr auf dem Konto als der SV Wehen Wiesbaden auf Rang elf. Bis zum TSV 1860 München auf Rang acht sind es sogar nur sechs Zähler, sodass die Tabelle schon binnen weniger Wochen ein gänzlich anderes Gesicht erhalten könnte.
Gleich in sechs der zehn Stadien wurden kurz vor Heiligabend noch einmal fünfstellige Zuschauerzahlen vermeldet, allerdings auch ein Mal nur eine dreistellige Anzahl, wenig überraschend beim Heimspiel der TSG Hoffenheim II, obwohl die Gäste aus Wiesbaden die zweitkürzeste Anreise an diesem Spieltag hatten. Fünf Teams und ihre Anhänger mussten fast 500 Kilometer oder noch deutlich mehr zurücklegen – an der Spitze der 1. FC Saarbrücken, der aus dem Saarland bis in den Nordosten nach Rostock musste.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
Energie Cottbus – SSV Jahn Regensburg 12.069 Zuschauer / 340 Gästefans / 474 Reisekilometer
VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II 15.741 Zuschauer / 56 Gästefans / 515 Reisekilometer
Rot-Weiss Essen – SSV Ulm 17.237 Zuschauer / 700 Gästefans / 523 Reisekilometer
TSV 1860 München – SC Verl 15.000 Zuschauer / 250 Gästefans / 593 Reisekilometer
Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken 26.222 Zuschauer / 450 Gästefans / 842 Reisekilometer
Erzgebirge Aue – 1. FC Schweinfurt 05 10.503 Zuschauer / 250 Gästefans / 247 Reisekilometer
Waldhof Mannheim – FC Ingolstadt 9.802 Zuschauer / 125 Gästefans / 310 Reisekilometer
TSV Havelse – Alemannia Aachen 2.412 Zuschauer / 1.800 Gästefans / 366 Reisekilometer
TSG Hoffenheim II – SV Wehen Wiesbaden 917 Zuschauer / 250 Gästefans / 131 Reisekilometer
Viktoria Köln – MSV Duisburg 7.943 Zuschauer / 4.200 Gästefans / 63 Reisekilometer
Nur etwas mehr als 60 Kilometer war der MSV Duisburg mit seinen Fans unterwegs zu Viktoria Köln, wo der 19. Spieltag und damit auch das deutsche Fußballjahr 2025 am Sonntagabend abgeschlossen wurde. Die insgesamt 7.943 Zuschauer, die den Heimschnitt der Viktoria auf nun 3.919 erhöhten, sahen beim torlosen Unentschieden kein Spektakel, aber dennoch dürften die rund 4.200 aus Duisburg mitgereisten Anhänger ihr Kommen nicht bereut haben.
Durch den Sieg des SC Verl am Tag zuvor beim TSV 1860 München rutschten die Zebras zwar auf Rang drei ab, können nach dem direkten Wiederaufstieg aber dennoch auf ein sehr erfolgreiches Halbjahr zurückblicken, in dem mit 34 Punkten das oberste Ziel Klassenerhalt schon ganz nahe ist. Aber natürlich ist auch der Traum vom Durchmarsch in die 2. Bundesliga existent, wohin der MSV mit seinem Umfeld und seinen Fans fraglos auch mindestens gehört.







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