
Die kurze Weihnachts-Auszeit neigt sich auch für die Profis des SV Waldhof Mannheim dem Ende entgegen. Über Silvester und an Neujahr haben die Buwe zwar noch frei, doch bereits am Freitag bittet Trainer Luc Holtz zur ersten Trainingseinheit im neuen Jahr, das dann gleich am Samstag mit einem einwöchigen Trainingslager im türkischen Side weitergeht.
Ob Kennedy Okpala am Freitag noch seinen Dienst in Mannheim antreten wird, ist offen. Bereits vor Weihnachten ist durchgesickert, dass sich der Angreifer dem SC Paderborn anschließen und offenbar mittels Ausstiegsklausel für festgeschriebene 550.000 Euro Ablöse in die 2. Bundesliga wechseln wird. Sollte der mit sieben Treffern beste Mannheimer Torschütze der Hinrunde den Verein verlassen, würde im Gegenzug mutmaßlich nach einem neuen Stürmer gesucht. Erst recht, weil Terrence Boyd für den Sommer bereits sein Karriereende angekündigt hat.
In der Rückrunde wären ohne Okpala zudem nur Boyd und Felix Lohkemper für den Angriff verfügbar. Beide stehen zwar bei ordentlichen sechs Toren, doch dahinter hätte Coach Holtz nicht mehr viel Auswahl.
Unabhängig von der Personalie Okpala halten die Mannheimer Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber Augen und Ohren offen, um den Kader für die Rückserie zu verstärken und bei nur fünf Punkten Rückstand auf den dritten Platz im Idealfall sogar noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können.
Bislang liegt der Fokus dabei laut einem Bericht des „Mannheimer Morgen“ auf dem zentralen Defensivbereich. Demnach will sich der SV Waldhof in der winterlichen Transferperiode vor allem in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld verstärken. Und in diesem Zusammenhang denkt man in der Quadratestadt offenbar relativ groß. Denn dem „Mannheimer Morgen“ zufolge geht der Blick Zubers insbesondere zu zwei Bundesligisten. Beim FC Augsburg und beim 1. FC Union Berlin soll es Akteure geben, die das Mannheimer Interesse geweckt haben, wobei bislang keine konkreten Namen durchgesickert sind.
Das Blatt spekuliert indes relativ wild mit den Augsburgern Mahmut Kücüksahin und Arne Maier sowie den Berlinern Oluwaseun Ogbemudia und Stanley Nsoki, nennt dabei Leihgeschäfte als denkbare Optionen. Nicht zuletzt deshalb, weil das Quartett im bisherigen Saisonverlauf kaum zum Zug gekommen ist.
Allerdings besitzt Maier nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison und die 3. Liga dürfte für den Ex-U21-Nationalspieler auch kaum eine Option sein. Nsoki wiederum ist bereits von der TSG Hoffenheim an Union Berlin verliehen, wird nun kaum gleich zwei Ligen tiefer spielen wollen.
Eher passen könnte der 21-jährige Kücüksahin, der beim FCA nur in der zweiten Mannschaft auf drei Einsätze in der Regionalliga gekommen ist und im defensiven Mittelfeld zu Hause ist.
Sogar gut vorstellbar wäre eine Ausleihe des 19-jährigen Ogbemudia, der bei Union hinter gestandenen Profis wie Leopold Querfeld, Danilho Doekhi oder Diogo Leite kaum Aussicht auf Spielzeit hat und für den ein halbes Jahr in der 3. Liga der richtige Schritt für die persönliche Weiterentwicklung sein könnte. Eine Kaufoption würden die Buwe für den in Bremen geborenen Deutsch-Nigerianer aber kaum erhalten.







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