
Anders als einige Ligarivalen noch nicht am Freitag, aber dann am Samstag nimmt auch Rot-Weiss Essen die Vorbereitung auf die Rückrunde in de 3. Liga auf. Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat bleibt dabei nur kurz in der kalten Heimat und bricht am Montag zum einwöchigen Trainingslager im türkischen Lara auf, wo die Voraussetzungen dafür geschaffen werden sollen, den aktuellen vierten Tabellenplatz noch nach oben korrigieren zu können.
Angesichts der Punktgleichheit mit dem drittplatzierten MSV Duisburg und auch nur einem Punkt Rückstand auf den zweiten Platz ist für RWE in der zweiten Saisonhälfte alles möglich. Um die Chancen auf den Sprung in die 2. Liga weiter zu erhöhen, planen die Verantwortlichen um Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer, Sportdirektor Christian Flüthmann und Direktor Profifußball Marcus Steegmann auf dem winterlichen Transfermarkt mit der einen oder anderen Verstärkung. Ganz oben auf der Wunschliste steht ein Zehner, nachdem Ahmet Arslan in dieser Rolle im bisherigen Saisonverlauf nicht ganz die erhofften Akzente setzen konnte.
Weil klar ist, dass RWE keine Ergänzungen, sondern nur echte Verstärkungen hinzuholen will, denkt man an der Hafenstraße recht groß. Allerdings stößt das Essener Ansinnen keineswegs überall auf Begeisterung. Angefragt haben soll RWE so bei den beiden Drittliga-Top-Scorern Berkan Taz vom SC Verl und Tolcay Cigerci von Energie Cottbus. Für die beiden Konkurrenten ist es aber kein Thema, ihren jeweils wichtigsten Spieler mitten in der Saison abzugeben, noch dazu an einen direkten Rivalen.
Auch vom SC Paderborn hat sich Essen einen Korb eingehandelt. Mit Marco Wörner und Lucas Copado soll Interesse an zwei jungen Offensivkräften bestanden haben, die aber gerade am Ende der Hinrunde bei den Ostwestfalen auf mehr Spielzeit als zuvor gekommen sind.
Die Suche nach neuem Offensivpersonal geht somit weiter. Emilio Kehrer vom niederländischen Zweitligisten Willem II Tillburg wird ebenfalls seit einiger Zeit gehandelt, doch inwieweit die Spur heißt ist, lässt sich schwer einschätzen.
Angetan haben soll es RWE laut der „Rheinpfalz“ Yasin Zor von Astoria Walldorf, der in der laufenden Saison der Regionalliga Südwest in 20 Spielen zehn Tore erzielt und acht vorbereitet hat. Der 20-Jährige, der erst im letzten Sommer vom 1. FC Kaiserslautern II nach Walldorf gewechselt ist, scheint bereit für den nächsten Karriereschritt und befindet sich laut der „Rheinpfalz“ gleich bei einigen Vereinen auf der Liste.
Mit der SpVgg Greuther Fürth, Preußen Münster und der SV Elversberg sollen auch Zweitligisten an Zor interessiert sein, der sich zudem erst noch in der 3. Liga beweisen müsste. Der erhoffte Unterschiedsspieler im Aufstiegsrennen könnte der Youngster zwar durchaus werden, allerdings gleichermaßen auch eine gewisse Anlaufzeit benötigen.
Unabhängig davon hofft RWE laut der „WAZ“ nach wie vor darauf, noch vor dem Trainingsauftakt Nägel mit Köpfen machen zu können. Die Chancen, kurzfristig eine passende Verstärkung zu finden, gelten zwar als überschaubar, sind aber noch gegeben.







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