
Am heutigen Freitag endet für die meisten Fußballprofis in Deutschland die kurze Auszeit über Weihnachten und Silvester. Auch der MSV Duisburg startet mit dem ersten Training um 14 Uhr in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Zebras, die als Aufsteiger auf einem hervorragenden dritten Platz stehen und alle Chancen auf den Durchmarsch in die 2. Bundesliga haben, werden dann an der Westender Straße wohl auch schon einen ersten Neuzugang präsentieren können, bevor es am Samstagmorgen zum Wintertrainingslager im türkischen Belek geht.
Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch wie „Reviersport“ und „Bild“ übereinstimmend berichten, steht Aljaz Casar von Dynamo Dresden unmittelbar vor einem Wechsel nach Duisburg. Der zentrale Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, soll am Freitagvormittag zunächst die obligatorische sportmedizinische Untersuchung durchlaufen und dann einen Vertrag beim MSV unterschreiben.
Casar war im Sommer 2024 vom Halleschen FC nach Dresden gekommen und avancierte bei der SGD im Mittelfeld direkt zur Stammkraft. In der zurückliegenden Aufstiegssaison 2024/25 bestritt der 25 Jahre alte Slowene 33 Partien und stand immerhin 27 Mal in der Startelf von Trainer Thomas Stamm.
In der laufenden Saison in der 2. Liga durfte Casar an den ersten acht Spieltagen immerhin noch drei Mal von Beginn an ran, verlor zuletzt aber immer mehr an Stellenwert und war selbst als Einwechselspieler nicht mehr regelmäßig gefragt. Weil Dynamo nun vor der Verpflichtung von Robert Wagner steht, der vom SC Freiburg ausgeliehen werden soll und wie Casar im zentralen Mittelfeld zu Hause ist, trüben sich die dessen Perspektiven weiter ein.
Ein halbes Jahr vor dem Ende seines Vertrages in Dresden, der mit Blick auf die Entwicklung der letzten Monate eher nicht verlängert würde, zieht Casar nun wohl die Konsequenzen und verabschiedet sich aus Elbflorenz – tauscht damit auch den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga gegen das Aufstiegsrennen in Liga drei ein, in dem die vor einem Jahr mit Dynamo gemachten Erfahrungen für den neuen Arbeitgeber durchaus wertvoll werden könnten.
Zu den Wechselmodalitäten ist nichts bekannt. Allerdings dürfte der MSV nicht allzu tief in die Tasche greifen müssen. Wahrscheinlich ist, dass lediglich eine kleine Ablöse im niedrigen sechs- oder gar fünfstelligen Bereich fließt.
Mit dabei sein werden in der Türkei dann auch Jakob Bookjans, Simon Symalla, Dennis Borkowski und Omer Hanin, die nach teils langen Verletzungspausen die nächsten Schritte in Richtung Comeback machen wollen und die Möglichkeiten von Trainer Dietmar Hirsch nochmals erweitern dürften.
Für andere Akteure hingegen stellen sich die Perspektiven weniger rosig dar. Allen voran Außenverteidiger Moritz Montag und der defensive Mittelfeldspieler Florian Egerer, dessen Chancen auf Einsätze durch den neuen Konkurrenten Casar sicherlich nicht größer werden, gelten als mögliche Wechselkandidaten. Beiden würde der MSV mutmaßlich keine größeren Steine in den Weg legen.







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