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Während so mancher Ligarivale der Kälte in der Heimat entflohen ist und ein Trainingslager im wärmeren Süden bezogen hat, bereitet sich der FC Hansa Rostock trotz ungemütlicher äußerer Bedingungen im heimischen Umfeld auf dem Rückrundenstart in der 3. Liga vor.
Trainer Daniel Brinkmann wollte sich mit der Entscheidung gegen ein Trainingslager Reisestrapazen an zwei Tagen sparen und setzt zudem darauf, dass seine Schützlinge beim Auftakt am 17. Januar besser mit der Witterung und einem möglicherweise harten Platz zurechtkommen als die ersten Gegner.
Ungeachtet der Temperaturen zieht Brinkmann ein straffes Programm durch und gönnt seinen Schützlingen zwischen der ersten Einheit am 2. Januar und den Testspielen am Freitag bei Arminia Bielefeld und am Samstag gegen den BFC Preussen keinen freien Tag. Nicht grundlos, sondern weil Brinkmann harte Arbeit ausgerufen hat, um den Status quo zu verbessern: „Wir wollen weiter erfolgreichen Fußball spielen, sind auch mit dem fünften Rang nicht zufrieden“, ließ der Hansa-Coach in „Bild“ zwischen den Zeilen keinen Zweifel daran, dass im neuen Jahr der Angriff auf die Aufstiegsränge erfolgen und am Ende auch die Rückkehr in die 2. Liga gelingen soll.
Fest eingeplant ist für die Aufstiegsmission Ryan Naderi, der verletzungsbedingt die ersten vier Saisonspiele verpasst hat, dann aber über Einwechslungen herangeführt wurde und zur Winterpause bei sieben Treffern in 15 Einsätzen steht, zudem zwei Tore vorbereitet hat.
Der 22 Jahre alte Angreifer wurde in den vergangenen Wochen immer wieder mit anderen Vereinen wie vor allem dem SC Paderborn und dem 1. FC Kaiserslautern in Verbindung gebracht, doch unabhängig davon, dass die genannten Klubs inzwischen andere Stürmer verpflichtet haben, wird Naderi zum jetzigen Zeitpunkt kaum die Freigabe erhalten.
Hansa hat in der Personalie keinen Druck, besitzt Naderi doch noch einen Vertrag bis 2028, womit auch im Sommer noch eine gute Verhandlungsposition vorhanden wäre. Weil die Ostseestädter finanziell ordentlich dastehen und nicht auf Transfereinnahmen angewiesen sind, zudem ihre Aufstiegschancen nicht ohne Not beschneiden werden, werden alle Interessenten wohl auf Granit beißen.
Weil der Rostocker Kader mit 31 Spielern, von denen voraussichtlich nur Paul Stock verletzungsbedingt noch etwas länger nicht zur Verfügung steht, als zu groß gilt, könnte aber noch der eine oder andere Akteur aus der zweiten Reihe während der Wintertransferperiode gehen. Während Sturmtalent Tim Krohn auf Leihbasis bei einem Regionalligisten Spielpraxis sammeln könnte, wäre Hansa bei den Innenverteidigern Dario Gebuhr und Dominik Lanius wohl auch zu einer kompletten Trennung bereit.
Gebuhr, der hinter Florian Carstens, Ahmet Gürleyen, Franz Pfanne, Lukas Wallner und Leon Reichardt aktuell nur Innenverteidiger Nummer sechs ist, hat Medienberichten zufolge intern bereits den Wunsch hinterlegt, den Verein verlassen zu wollen. Hansa würde diesem Wunsch bei einem passenden Angebot wahrscheinlich entsprechen. Laut „Bild“ gilt es als denkbar, dass der im Sommer 2024 von Eintracht Frankfurt verpflichtete Gebuhr in die Nähe seiner Heimat zurückkehrt und in die Regionalliga Südwest wechselt.







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