
Mit Antonio Foti (Borussia Dortmund II) und Raphael Araoye (Bristol City) hat sich der SC Verl in der bisherigen Wintertransferperiode mit zwei Spielern verstärkt, die in das bekannte Muster passen, dementsprechend jung und entwicklungsfähig sind. Auch in Zukunft legt man an der Poststraße großen Wert darauf, Potentiale zu entdecken und auszuschöpfen, um weiterhin mit vergleichsweise geringen Mitteln große Erfolge feiern zu können.
In dieser Saison ist angesichts von Platz zwei zur Winterpause sogar der erstmalige Sprung in die 2. Bundesliga im Bereich des Möglichen. Ein Aufstieg wäre zwar damit verbunden, aufgrund der zu kleinen Sportclub Arena die Heimspiele in Paderborn austragen zu müssen, aber natürlich würde man sich nicht dagegen wehren, sollte die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl tatsächlich Historisches schaffen.
Der Weg ist bei 19 noch ausstehenden Spieltagen aber noch weit und könnte beschwerlicher werden. Denn nach Ethan Kohler, dessen Ausleihe von Werder Bremen vorzeitig beendet wurde und der künftig in den USA für die New England Revolution spielen wird, sowie Chilohem Onuoha, der vom 1. FC Köln geliehen war und nun zum portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora gewechselt ist, droht dem SC Verl offenbar doch der Verlust eines Leistungsträgers.
Bislang ist es den Verler Verantwortlichen um Sportvorstand Zlatko Janjic gelungen, alle Leistungsträger inklusive dem vielfach umworbenen Top-Scorer Berkan Taz zu halten, doch das könnte sich kurzfristig ändern. Denn nach Informationen der „Bild“ zieht es Taz‘ Nebenmann im Mittelfeld, Timur Gayret, in die ostwestfälische Nachbarschaft zum SC Paderborn.
Laut „Bild“ hat Gayret mit dem Zweitligisten bereits eine mündliche Einigung auf einen Wechsel erzielt. Ein halbes Jahr vor Ende seines Vertrages in Verl scheint der 27-Jährige den nächsten Schritt gehen zu wollen, wobei das letzte Wort noch immer auf Sportclub-Seite liegt. In Verl steht nun wohl die Entscheidung zwischen der letzten Chance auf eine Ablöse und einem letzten halben Jahr mit dem sportlich enorm wichtigen Gayret an.
Gayret kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC nach Verl und hat sich nach einer ersten, mit fünf Toren und sechs Vorlagen in 33 Einsätzen schon guten Saison nochmals auf ein höheres Level entwickelt. In der laufenden Spielzeit steht der gebürtige Berliner nach 18 von 19 möglichen Einsätzen bei vier Treffern und sieben Assists, war damit an exakt einem Viertel der bisherigen 44 Verler Treffer direkt beteiligt.
Gayret zum jetzigen Zeitpunkt zu verlieren wäre folglich ein herber Schlag, der die Chancen auf den Aufstieg mutmaßlich nicht erhöhen dürfte. Nicht ausgeschlossen zudem, dass auch Unterschiedsspieler Taz umdenkt, wenn einer seiner wichtigsten Nebenleute plötzlich wegbrechen sollte, und eventuell doch darüber nachdenkt, seine winterliche Ausstiegsmöglichkeit zu nutzen.







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