
Mit einem Ostduell bei Hansa Rostock startet der FC Erzgebirge Aue am Samstag (14 Uhr) in die Rückrunde der 3. Liga. Für die Veilchen geht es im Ostseestadion trotz der Schwere der Aufgabe gegen einen FC Hansa, der für nicht wenige Experten ein ganz heißer Aufstiegskandidat ist, natürlich um einen guten Auftakt, der mit Blick auf die Tabelle umso wichtiger wäre. Denn Aue trennt nach der Hinserie nur ein einziger Punkt von Alemannia Aachen auf dem ersten Abstiegsplatz. Zum SSV Ulm auf Rang 18 sind es zwar immerhin sechs Zähler, doch in Aue weiß man, dass es Ex-FCE-Coach Pavel Dotchev definitiv zuzutrauen ist, die Spatzen aus dem Keller zu holen.
Nach jetzigem Stand geht der FC Erzgebirge die Mission Klassenerhalt unverändert an, wobei Trainer Jens Härtel erst in diesen Tagen gegenüber „Tag24“ hat durchblicken lassen, sich schon noch die eine oder andere Verstärkung zu wünschen: „Wir würden schon ganz gerne etwas machen und haben zwei Positionen, wo wir sagen, dass es Sinn macht, sich zu verändern.“
Ins Detail ging Härtel nicht, doch in Absprache mit dem neuen Geschäftsführer Sport Michael Tarnat dürfte der Fokus auf einem variabel einsetzbaren Defensivspieler und einem Angreifer liegen, der gegebenenfalls in die Bresche springen kann, sollte Marcel Bär erneut ausfallen.
Erst einmal ist Bär, der im November nach einem acht Monate zuvor just in Rostock erlittenen Achillessehnenriss sein Comeback feierte, dann allerdings nach drei Einsätzen aufgrund von muskulären Problemen bis zum Winter nur noch Zuschauer war, aber wieder fit. Und der 33-Jährige, der sich medial bei den Ärzten und Physiotherapeuten für die Arbeit der letzten Wochen und Monate bedankte, ist heiß auf den Start: „Mein Ziel war, wieder richtig fit zu werden, weshalb man den Fokus nicht verlieren durfte. Jetzt freue ich mich einfach mega auf den Rückrundenauftakt. Ich hoffe, dass ich fit bleibe und wieder regelmäßig eingreifen kann.“
Während Bär in der Startelf erwartet wird und Marvin Stefaniak gelbgesperrt passen muss, nimmt mit Martin Männel ein eigentlicher Eckpfeiler in Rostock nur auf der Bank Platz. Wie Trainer Härtel auf der Pressekonferenz am Donnerstag verriet, wird stattdessen Louis Lord zwischen den Pfosten stehen.
Der 22-Jährige hat den im Dezember mit Problemen an der Hüfte ausgefallenen Männel vor Weihnachten in drei Spielen hervorragend vertreten und erhält nun weiter das Vertrauen, obwohl der 15 Jahre ältere Männel wieder fit ist. Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern“, erklärte Härtel, der freilich auch einräumte, dass es „keine angenehme Entscheidung“ gegen Männel gewesen sei.
Gleichzeitig ist sich Härtel aber auch sicher, dass das Auer Urgestein seine neue Rolle annehmen und nicht für schlechte Stimmung sorgen wird: „Martin ist ein Vollprofi, und es geht immer um die Mannschaft, den Verein und nicht einzelne Personalien“, so der Auer Coach, der überdies betonte, dass die neue Rangordnung nicht in Stein gemeißelt ist.







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