
Die 3. Liga ist ins neue Jahr und zugleich in die Rückrunde gestartet, für die sich aktuell ein Sechskampf um die beiden direkten Aufstiegsplätze und die Relegation abzeichnet – der aber natürlich durch Teams wie den SV Wehen Wiesbaden oder den TSV 1860 München, die momentan ein wenig zurückhängen, noch erweitert werden könnte.
Weil Energie Cottbus beim 1. FC Saarbrücken nicht über ein 1:1 hinauskam, gibt es mit dem 5:2 gegen Waldhof Mannheim siegreichen SC Verl einen neuen Spitzenreiter. Noch deutlicher gewann der MSV Duisburg (4:0 beim VfB Stuttgart II), kletterte damit auf den zweiten Platz und unterstrich seine schon auf dem winterlichen Transfermarkt dokumentierten Ambitionen auf den Durchmarsch.
Von hinten nähern sich unterdessen Hansa Rostock (2:1 gegen Erzgebirge Aue) und der VfL Osnabrück (3:0 bei Alemannia Aachen), während Rot-Weiss Essen (1:1 bei 1860 München) neben Cottbus das einzige nicht siegreiche Team in den Top-6 war.
Am anderen Ende der Tabelle bäumen sich der 1. FC Schweinfurt 05 (2:0 gegen Viktoria Köln) und der TSV Havelse (4:0 gegen die TSG Hoffenheim II) auf, wohingegen in Aachen und beim SSV Ulm (0:1 gegen Wehen Wiesbaden) mit einiger Berechtigung Alarmstimmung herrscht. Wieder vemehrt auch beim SSV Jahn Regensburg (0:3 gegen den FC Ingolstadt) und nach der Pleite in Rostock auch in Aue.
Mit Ausnahme der Fans des FC Ingolstadt, die zum Derby nach Regensburg einen kurzen Weg hatten, mussten die Auswärtsfahrer am ersten Spieltag im neuen Jahr allesamt weitere Strecken in Kauf nehmen. Die 270 Kilometer, die der VfL Osnabrück auf dem Weg nach Aachen zurücklegen musste, waren schon die zweitkürzeste Strecke.
Am längsten war wieder einmal ein Ostklub unterwegs. Energie Cottbus musste in 739 Kilometern Entfernung in Saarbrücken ran, gefolgt von Rot-Weiss Essen, das nach 644 Kilometern bei den Münchner Löwen gastierte.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
SSV Jahn Regensburg – FC Ingolstadt 10.210 Zuschauer / 1.000 Gästefans / 73 Reisekilometer
Alemannia Aachen – VfL Osnabrück 24.113 Zuschauer / 2.500 Gästefans / 270 Reisekilometer
SSV Ulm – SV Wehen Wiesbaden 8.727 Zuschauer / 200 Gästefans / 296 Reisekilometer
TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen 15.000 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 644 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – Energie Cottbus 12.460 Zuschauer / 1.300 Gästefans / 739 Reisekilometer
Hansa Rostock – Erzgebirge Aue 26.343 Zuschauer / 1.000 Gästefans / 503 Reisekilometer
SC Verl – Waldhof Mannheim 2.950 Zuschauer / 620 Gästefans / 378 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – Viktoria Köln 2.408 Zuschauer / 90 Gästefans / 340 Reisekilometer
VfB Stuttgart II – MSV Duisburg 1.900 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 401 Reisekilometer
TSV Havelse – TSG Hoffenheim II 1.012 Zuschauer / 5 Gästefans / 450 Reisekilometer
Gleich sechs Vereine durften sich fern der Heimat über die Unterstützung einer vierstelligen Anzahl mitgereister Fans freuen. Und bis auf Erzgebirge Aue konnten sich diese sechs Klubs auch mit Zählbarem bedanken.
Wie der MSV Duisburg errang auch der VfL Osnabrück einen klaren Sieg und gewann bei einer anhaltend heimschwachen Aachener Alemannia mit 3:0. Bryan Henning mit einem Doppelpack vor der Pause sowie Robin Meißner kurz vor Schluss sorgten mit ihren Toren für Hochstimmung im mit rund 2.500 lila-weißen Anhängern besetzten Gästebereich.







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