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Mit dem späten 2:1-Sieg gegen Erzgebirge Aue hat der FC Hansa Rostock einen perfekten Start ins neue Jahr hingelegt und damit zum Start der Rückrunde auch gleich seine Ambitionen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga unterstrichen.
Die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann, die schleppend in die Saison gefunden hatte, knüpfte mit dem Sieg im Ostderby an die erfolgreichen Wochen vor Weihnachten an und kletterte auf den vierten Tabellenplatz – bei nur noch zwei Zählern Rückstand auf die Ränge zwei und drei.
Beim SV Waldhof Mannheim wartet auf die Kogge nun am Sonntag zwar eine knifflige Aufgabe – insbesondere auch in Erinnerung an das in der vergangenen Saison erlittene 0:5-Debakel in der Kurpfalz – doch kann Coach Brinkmann dort auf eine zusätzliche Option zurückgreifen. Denn am gestrigen Dienstag gab der auf dem Wintertransfermarkt zuvor sehr zurückhaltende FC Hansa durchaus überraschend die Verpflichtung von Lukas Kunze bekannt.
Ausgestattet mit der Erfahrung aus 25 Spielen in der 2. Bundesliga sowie exakt 100 Einsätzen in der 3. Liga wechselt Kunze zunächst auf Leihbasis von Arminia Bielefeld an die Ostsee. In Bielefeld kam der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler im bisherigen Saisonverlauf zwar nur auf zwei Kurzeinsätze und spielte in den Überlegungen von Trainer Mitch Kniat praktisch keine Rolle mehr, aber dennoch ist Hansas Direktor Profifußball Amir Shapourzadeh auch aufgrund gemeinsamer Zeiten beim VfL Osnabrück zuversichtlich, einen guten Griff getan zu haben.
„Lukas ist ein dynamischer Mittelfeldspieler, der das gesamte Spielfeld abdeckt. Er überzeugt sowohl defensiv als auch offensiv, ist sehr laufstark und kann dank seiner körperlichen Präsenz entscheidende Zweikämpfe gewinnen. Vor allem gegen den Ball ist er äußerst unangenehm für den Gegner“, skizziert Shapourzadeh das Profil Kunzes, der auch menschlich eine Bereicherung darstellen soll: „Uns war es wichtig, mit Lukas einen zuverlässigen, erfahrenen und sehr mannschaftsdienlichen Spieler zu verpflichten, der unsere Optionen im zentralen Mittelfeld erweitert und auch charakterlich sehr gut in unser bestehendes Team passt.“
Während Kunze den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld befeuert, ist der FC Hansa auch bei seinem Vorhaben, den Kader zu verkleinern und damit auch den Gehaltsetat zu entlasten, einen weiteren Schritt weiter gekommen. Nachdem zuvor schon Sturmtalent Tim Krohn an Rot-Weiss Oberhausen verliehen wurde und Innenverteidiger Dario Gebuhr ebenfalls auf Leihbasis zum Chemnitzer FC gewechselt ist, verabschiedete sich nun auch Dominik Lanius aus Rostock – anders als Krohn und Gebuhr aber komplett.
Der Vertrag des 28 Jahre alten Abwehrspielers, der im Sommer 2024 von Fortuna Köln gekommen war, aber immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden ist, wurde vorzeitig aufgelöst. Lanius schließt sich dem 1. FC Bocholt an und spielt künftig in der Regionalliga West – unter anderem gegen seinen bisherigen Kollegen Krohn.







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