
Nach dem unter dem Strich ordentlichen Rückrundenauftakt beim 1. FC Saarbrücken (1:1) am vergangenen Wochenende erwartet der FC Energie Cottbus am morgigen Samstag den 1. FC Schweinfurt. Die Schnüdel reisen zwar als nach wie vor abgeschlagenes Schlusslicht in die Lausitz, haben aber mit einem 2:0-Sieg gegen Viktoria Köln zum Jahresauftakt deutlich gemacht, sich noch lange nicht aufgegeben zu haben und die Konkurrenz weiter ärgern zu wollen.
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz warnte denn auch vor einer aus Sicht falschen Herangehensweise und einer zu hohen Erwartungshaltung seiner Schützlinge an sich selbst: „Die Mannschaft sollte lernen, auf sich selbst nicht den Druck zu erhöhen, sondern sich als Außenseiter zu sehen, was wir sind“, so der 60-Jährige, der sein Team nicht in der Rolle sieht, die Konkurrenz zu dominieren und in der Tabelle zu enteilen: „Denn als Favorit bräuchte man andere Parameter und Erfahrung, als wir sie haben. Die Herbstmeisterschaft hat uns mehr geschadet, als dass sie uns geholfen hat.“
Kein Geheimnis macht Wollitz derweil schon seit längerem daraus, sich noch eine echte Verstärkung zu wünschen, bei der es sich um einen Stabilisator handeln soll, der entweder auf der Sechs oder in der Innenverteidigung spielen soll, im Idealfall beide Rollen ausfüllen kann.
Nachdem der gesuchte Neuzugang anders als erhofft in Saarbrücken noch nicht dabei war, wird es aller Voraussicht nach auch nichts mehr mit einem Einsatz gegen Schweinfurt – sofern sich überhaupt noch ein zu den Vorstellungen passender Spieler findet. Denn wie Wollitz auf der Pressekonferenz am Donnerstag einräumen musste, gestaltet sich die Suche nach Verstärkung „sehr kompliziert“ und sei „schwieriger als gedacht“.
Sicherlich auch deshalb, weil Wollitz nicht nur einen Spieler mit den richtigen fußballerischen Fähigkeiten sucht, sondern auch einen Neuzugang, der menschlich ins Team passen soll: „Wir brauchen nicht nur Klugheit, sondern auch Überzeugung“, ließ der Energie-Coach durchblicken, von Aktionismus nichts zu halten und nur dann auch tätig werden zu wollen, wenn ein unter allen Gesichtspunkten passender Transfer möglich sein sollte.
In diesem Zusammenhang deutete Wollitz erneut an, bei einer Verpflichtung des vereinslosen Tolga Cigerci, der bereits mittrainiert hat, dem Vernehmen nach aber in finanzieller Hinsicht den Rahmen sprengen würde, gewisse Sorgen zu haben. „Wenn du anfängst, Sachen zu machen, wo du Spieler verlierst, dass ihre Wertschätzung nicht mehr zu haben ist, dann geht es nach hinten los.“
Gegen Schweinfurt hofft Wollitz nun erst einmal auf Top-Scorer Tolcay Cigerci und Dominik Pelivan, die am Donnerstag krankheitsbedingt nicht trainieren konnten und auszufallen drohen. Während Janis Juckel sicher weiter nicht dabei ist, sollten die die zuletzt angeschlagenen Merveille Biankadi, Justin Butler und King Manu als Alternativen zur Verfügung stehen.







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