
Die Hoffnung des 1. FC Saarbrücken, direkt zum Start ins neue Jahr den Bock umstoßen zu können, hat sich nicht erfüllt. Gegen Energie Cottbus verbuchten die Saarländer zwar immerhin ein 1:1, verloren dann aber bei Viktoria Köln mit 0:2 und mit dieser Niederlage auch in der Tabelle weiter an Boden.
Weil Alemannia Aachen bei der TSG Hoffenheim II (3:2) erstmals nach sechs Partien ohne Sieg einen Dreier einfahren konnte und vorbeigezogen ist, findet sich Saarbrücken nach 21 Runden mit lediglich 23 Punkten auf Tabellenplatz 16 wieder, getrennt nur noch durch einen Rang und einen Punkt von der Abstiegszone.
Die Alarmsirenen rund um den Ludwigspark müssen zwangsläufig immer lauter schrillen, zumal der Kader sicherlich nicht für einen langen Abstiegskampf zusammengestellt wurde. Vielmehr wollte der FCS nach der im vergangenen Mai gegen Eintracht Braunschweig knapp verlorenen Relegation eigentlich den nächsten Anlauf in Richtung 2. Bundesliga machen, doch davon musste man sich in Saarbrücken längst verabschieden. Vielmehr geht es nun nur noch darum, den Super-GAU abzuwenden, der ein Abstieg in die Regionalliga mit verheerenden Folgen in verschiedenen Bereichen definitiv wäre.
Obwohl der Trainerwechsel von Alois Schwartz zu Jürgen Luginger angesichts von drei Punkten aus sechs Spielen sowie einer auf 14 Spiele angewachsenen Misere ohne Sieg sicherlich nicht den erhofften Effekt hatte, ist eine erneute Veränderung an der Seitenlinie für den Moment nicht vorgesehen.
Wahrscheinlich aber ist, dass der FCS die Tage bis zum Transferschluss am nächsten Montag noch nutzen wird, um Verstärkung hinzuzuholen. Der Fokus liegt dabei auf dem Angriff, nachdem sich Kai Brünker in Köln eine Überdehnung der Bänder im Sprunggelenk und eine schwere Prellung zugezogen hat, damit mehrere Wochen lang nicht zur Verfügung steht.
Weil die Alternativen Patrick Schmidt, Dominic Baumann und Luca Wollschläger entweder bisher kaum überzeugen konnten und/oder in den Überlegungen seit längerem keine größere Rolle mehr einnehmen, ist ein Neuzugang für den Angriff fast zwingend zu erwarten, soll sich die Lage nicht noch weiter zuspitzen.
Da der Kader eigentlich schon zu groß ist und damit auch im Gehaltsetat nicht allzu viel Freiraum besteht, ist auf der Suche nach einem Stürmer aber auch Kreativität gefragt. Möglich, dass in diesem Zusammenhang mit Felix Platte ein seit dem vergangenen Sommer vereinsloser und nun von Bild ins Gespräch gebrachter Profi zum Thema wird. Der 29-Jährige, der auch schon in der Bundesliga und der 2. Liga aktiv war, wurde im Laufe seiner Karriere vielfach von Verletzungen zurückgeworfen, wäre aktuell aber gesund und auch sofort verfügbar.
Ob Platte, der in den letzten Wochen auch mit Preußen Münster in Verbindung gebracht wurde, auf Anhieb weiterhelfen würde, erscheint zwar mangels Spielpraxis fraglich, doch noch größer wäre das Risiko, wenn der FCS auf den Ausfall Brünkers gar nicht reagieren würde.







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