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Aktuell steht zwar „nur“ der vierte Tabellenplatz zu Buche, doch für nicht wenige Experten hat sich der FC Hansa Rostock in den vergangenen Monaten zu einem der Favoriten auf den Aufstieg entwickelt. Inklusive dem 2:2 am zehnten Spieltag beim MSV Duisburg, wo eine Niederlage nach durchwachsenem Start möglicherweise das Aus für Trainer Daniel Brinkmann bedeutet hätte, ist die Kogge seit nunmehr zwölf Begegnungen ungeschlagen und feierte in diesem Zeitraum bei vier Unentschieden acht Siege.
Am Samstag will Hansa im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt nachlegen und den Lauf in der Fremde mit fünf Auswärtssiegen in Folge auch ins Ostseestadion holen. Angesichts von nur zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter MSV Duisburg könnte Hansa mit einem Dreier gegen die Schanzer sogar die Tabellenführung übernehmen.
Vor der Partie gegen Ingolstadt indes sorgt die Personalie Ryan Naderi weiterhin für Ablenkung. Bislang war die Haltung der Rostocker Verantwortlichen um Sportchef Amir Shapourzadeh klar. Der 22 Jahre alte Angreifer, der mit acht Toren und fünf Vorlagen in 17 Einsätzen hervorragende Quoten aufweist, soll trotz des Interesses anderer Vereine auf jeden Fall bleiben.
Nachdem Hansa bereits mehrere Angebote unter anderem vom SC Paderborn abgelehnt hat, liegt nun aber seit einigen Tagen eine höchst lukrative Offerte der Glasgow Rangers auf dem Tisch. Die Schotten haben drei Millionen Euro Ablöse geboten und scheinen auch noch einmal zu einer Nachbesserung bereitet, nachdem Hansa auch dieses Angebot erst einmal negativ beschieden hat.
In Rostock wird intern längst kontrovers über Möglichkeit gedacht, den vor eineinhalb Jahren für lediglich 200.000 Euro aus der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach geholten Naderi für ein Vielfaches wieder abzugeben. Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein Verkauf nahezu ein Muss, zumal nicht absehbar ist, ob sich im Sommer eine ähnliche Gelegenheit wieder bietet und auch schwer zu kalkulierende Faktoren wie ein mögliches Verletzungspech in die Überlegungen einfließen müssen.
Die sportliche Leitung um Shapourzadeh und Brinkmann würde zwar mit Blick auf die Aufstiegschancen Naderi am liebsten halten, letztlich aber auch eine Verkaufsentscheidung mittragen. Für diesen Fall baut Hansa sogar bereits vor und sondiert nach Informationen der Bild den Stürmermarkt. Ob sich jetzt im Winter passender Ersatz findet, der überdies nicht gleich wieder einen Großteil der Einnahmen aus dem Naderi-Vekauf kosten sollte, bleibt freilich abzuwarten.
Momentan ist in der Personalie Naderi noch alles möglich. Eine Vorentscheidung könnte allerdings schon bis Samstag fallen. Sollte der Stürmer dann gegen Ingolstadt auf dem Platz stehen, spricht wohl mehr für einen Verbleib. Zeichnet sich hingegen ein Wechsel ab, würde Naderi gegen die Schanzer vermutlich schon nicht mehr spielen, um den Transfer nicht durch eine etwaige Verletzung zu gefährden.







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