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Nachdem vier Punkte aus den ersten beiden Spielen des neuen Jahres beim 1. FC Saarbrücken (1:1) und gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (2:1) eine gute Ausbeute waren, will der FC Energie Cottbus am morgigen Samstag gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim nachlegen und einen weiteren Dreier einfahren.
Rund 15.000 erwartete Zuschauer und vor Anpfiff eine Choreo anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums bilden in jedem Fall einen passenden Rahmen für eine Partie, die Cottbus der 2. Bundesliga wieder ein Stück näher bringen könnte – wobei der Weg zum Aufstieg auch im Falle eines Sieges gegen Hoffenheim noch weit wäre.
Das wissen natürlich auch die Cottbuser Verantwortlichen, die ebenso die starke Konkurrenz kennen, und wollen deshalb die letzten Tage vor Transferschluss am Montagabend um 20 Uhr eigentlich noch dafür nutzen, eine hochkarätige Verstärkung zu realisieren.
Auf der Pressekonferenz vor dem Hoffenheim-Spiel am gestrigen Donnerstag musste Trainer Claus-Dieter Wollitz allerdings verkünden, dass ein Wunschtransfer auf der Zielgeraden noch geplatzt ist. „Alle waren zu 1.000 Prozent davon überzeugt, dass er sportlich und wirtschaftlich darstellbar gewesen wäre. Der Spieler hat aber aus privaten Gründen abgesagt“, so der Energie-Coach, der gleichzeitig nicht zum ersten Mal betonte, auch ohne einen weiteren Neuzugang gut leben zu können: „Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir unseren Spielern vertrauen. Denn immer nach etwas Neuem zu rufen, verändert die Kabine.“
Nichtsdestotrotz geht die Suche noch weiter, wobei der immer wieder gehandelte Tolga Cigerci wohl kein Thema ist. Der 33-Jährige hat zwar vor einiger Zeit mittrainiert und könnte mit seinem Bruder Tolcay zusammenspielen, eine Verpflichtung scheint wirtschaftlich aber nicht zu stemmen und der Mittelfeldmann selbst spekuliert dem Vernehmen nach unverändert darauf, seine Vereinslosigkeit mit einem Engagement in der Türkei beenden zu können.
Ohnehin wäre Cigerci nicht unbedingt der gesuchte Spielertyp, hält Cottbus doch Ausschau nach einer Führungskraft für das Defensivzentrum. Obwohl der Fokus eigentlich auf deutschen Spielern liegt, könnte auch ein Akteur aus dem Ausland kommen, wie Wollitz durchblicken ließ: „Wenn das aber hier nicht möglich ist und sich woanders was aufmachen könnte, dann ist das ein Thema.“
Passend dazu scheint eine heiße Spur nun nach Ungarn zu führen. Denn wie dortige Medien berichten, soll der FC Energie ein Angebot für Márk Tamás abgegeben haben, der erst im letzten Sommer nach mehreren Auslandsstationen in Polen, Aserbaidschan und Rumänien in seiner Heimat bei Diósgyőri VTK angeheuert hat.
Der 32-Jährige, der 2021 sein erstes und bislang einziges A-Länderspiel bestritten hat, war in den vergangenen Wochen kein Stammspieler mehr und könnte auch deshalb offen für eine erneute Veränderung sein. Mit 1,92 Metern brächte Tamás Gardemaß und Kopfballstärke mit, wäre aufgrund seines jüngsten Reservistenrolle zudem wohl durchaus zu finanzieren. Ob das Thema konkret wird, bleibt freilich abzuwarten.







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