
Auch am 22. Spieltag hat die 3. Liga wieder gezeigt, dass zumindest auf die meisten Vereine ein heißer Endspurt warten könnte. Während im Tabellenkeller einzig der 1. FC Schweinfurt 05 nicht mehr zu retten scheint und ansonsten mittlerweile inklusive dem fast schon abgeschriebenen TSV Havelse alle Klubs wieder hoffen dürfen, gibt es mit Energie Cottbus erneut einen neuen Spitzenreiter – darüber hinaus aber auch weitere Gewinner im vorderen Drittel der Tabelle, freilich ebenso Verlierer.
Cottbus bezwang die TSG Hoffenheim II mit 3:1 und zog damit am MSV Duisburg vorbei, der seinerseits beim SSV Ulm mit 0:1 unterlag. Auch der SC Verl, der den VfB Stuttgart II mit 4:0 besiegte, ließ die nun nur noch drittplatzierten Zebras hinter sich.
Weil sich Rot-Weiss Essen und der SV Wehen Wiesbaden 1:1 trennten und Hansa Rostock nach zuvor zwölf ungeschlagenen Spielen durchaus überraschend zu Hause mit 0:3 gegen den FC Ingolstadt verlor, avancierte neben Cottbus der mit 1:0 beim 1. FC Saarbrücken siegreiche VfL Osnabrück zu einem großen Gewinner im Aufstiegsrennen.
In Saarbrücken hingegen muss man sich zunehmend Sorgen machen, zumal neben Ulm auch der TSV Havelse erneut gewann und mit dem 3:1-Erfolg über Erzgebirge Aue auch die Lage beim Gegner, der prompt Trainer Jens Härtel entließ, zusätzlich verschärft hat.
Die Zuschauerzahlen gingen auch am 22. Spieltag wieder weit auseinander. Während in Havelse bzw. Hannover gerade so der vierstellige Bereich erreicht wurde, waren im Rostocker Ostseesstadion 22.405 Zuschauer vor Ort, die von der kleinen Ingolstädter Reisegruppe abgesehen aber enttäuscht nach Hause gingen. Für den Anhang aus Ingolstadt haben sich die 710 Kilometer in den hohen Nord und damit die weiteste Anreise an diesem Drittliga-Wochenende hingegen fraglos gelohnt.
Nachfolgend die 3. Liga Auswärtsfahrer des Wochenendes inklusive der gesamten Zuschauerzahl sowie der Entfernung zwischen beiden Städten (Quellen teilweise: diefalsche9.de / fussballmafia.de)
TSV Havelse – Erzgebirge Aue 1.012 Zuschauer / 500 Gästefans / 383 Reisekilometer
Viktoria Köln – Waldhof Mannheim 3.655 Zuschauer / 1.100 Gästefans / 243 Reisekilometer
Energie Cottbus – TSG Hoffenheim II 15.645 Zuschauer / 4 Gästefans / 625 Reisekilometer
TSV 1860 München – Alemannia Aachen 15.000 Zuschauer / 1.500 Gästefans / 638 Reisekilometer
1. FC Schweinfurt 05 – SSV Jahn Regensburg 3.541 Zuschauer / 1.119 Gästefans / 219 Reisekilometer
Hansa Rostock – FC Ingolstadt 22.405 Zuschauer / 50 Gästefans / 710 Reisekilometer
1. FC Saarbrücken – VfL Osnabrück 12.081 Zuschauer / 1.200 Gästefans / 461 Reisekilometer
SSV Ulm – MSV Duisburg 9.063 Zuschauer / 1.200 Gästefans / 503 Reisekilometer
SC Verl – VfB Stuttgart II 2.100 Zuschauer / 30 Gästefans / 449 Reisekilometer
Rot-Weiss Essen – SV Wehen Wiesbaden 15.817 Zuschauer / 112 Gästefans / 247 Reisekilometer
Immerhin die Hälfte aller Auswärtsmannschaften wurde am 22. Spieltag von einer vierstelligen Anhängerzahl begleitet. Auf den größten Away-Support konnte Alemannia Aachen beim TSV 1860 München bauen. Und die Aachener Fans wurden einmal mehr in der Fremde nicht enttäuscht. Während die Alemannia das schwächste Heimteam der Liga stellt, steht in der Auswärtstabelle Platz vier zu Buche.
Bei 1860 München entwickelte sich eine unterhaltsame Partie, an deren Ende ein 2:2 stand, mit dem Aachens Trainer Mersad Selimbegovic aufgrund des Spielverlaufs nur bedingt zufrieden war. Dass zum zweiten Mal in Folge nicht verloren und der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte ausgebaut wurde, war indes dennoch positiv.







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